Symbolbild (Bildquelle: Schweizerische Kriminalprävention)
Seit Anfang 2026 wurden in der Westschweiz über 900 Fälle von Telefonbetrug gemeldet. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 2,4 Millionen Franken.
Telefonbetrüger sind in der Westschweiz weiterhin sehr aktiv. Seit Jahresbeginn wurden über 930 Fälle gemeldet – darunter 274 erfolgreiche Betrüge und 657 Versuche. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 2,4 Millionen Franken.
Die Täter geben sich meist als Polizisten, Bankangestellte oder Mitarbeitende einer Sicherheitsstelle aus. Mit erfundenen Notlagen setzen sie ihre Opfer unter Druck, um an Bargeld, Bankkarten oder Schmuck zu gelangen.
In diesem Jahr konnten bereits rund 40 Personen festgenommen werden. Dabei handelt es sich häufig um sogenannte Kuriere, die über soziale Netzwerke angeworben werden und die Wertsachen bei den Opfern abholen.
Die Polizei warnt zudem vor angeblich einfachen Jobangeboten mit schnellem Verdienst – dahinter steckt oft Betrug. Beteiligte müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Verhaltenstipps
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
- Übergeben Sie keine Wertsachen an Unbekannte
- Geben Sie keine Passwörter oder Bankdaten weiter
- Informieren Sie Ihr Umfeld
- Im Zweifel: 117 anrufen



