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Zentralschweiz – Polizei warnt vor erhöhter Wildunfallgefahr

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Hirsch auf der Straße wird von einem entgegenkommenden Auto bei Nacht geblendet. Die Scheinwerfer des Fahrzeugs leuchten hell.
Symbolbild (Bildquelle: Sebastian Kaulitzki, Adobe Stock)

Die Zentralschweizer Polizeikorps warnen am Donnerstag, 1. Oktober 2026, vor der Gefahr durch Wildtiere auf den Strassen. Besonders in der Dämmerung und in Waldgebieten ist Vorsicht geboten. Nach einer Kollision muss die Polizei verständigt werden.

Wildtiere können die Fahrbahn unvermittelt betreten und dadurch gefährliche Verkehrssituationen verursachen. Besonders in Waldgebieten, entlang von Feldern sowie während der Dämmerungszeiten ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Mit einer angepassten Geschwindigkeit und einer vorausschauenden Fahrweise kann das Risiko eines Wildunfalls deutlich reduziert werden.
Kommt es dennoch zu einem Wildwechsel, ist besonnenes Handeln entscheidend. Ein plötzliches Ausweichmanöver birgt häufig grössere Gefahren als ein kontrolliertes Bremsmanöver. Fahrzeuglenkende sollten deshalb die Geschwindigkeit reduzieren, das Lenkrad sicher festhalten und die Fahrspur beibehalten. Das richtige Verhalten kann dazu beitragen, schwere Folgen für alle Beteiligten zu verhindern.

Verhalten bei Wildwechsel

  • Signalisationen mit dem Hinweis «Wildwechsel» beachten und die Geschwindigkeit entsprechend anpassen.
  • In Waldgebieten, an Waldrändern sowie in den Dämmerungsstunden besonders aufmerksam fahren.
  • Strassenränder beobachten; die Augen von Wildtieren können im Lichtschein reflektieren.
  • Wird ein Tier erkannt, sofort die Geschwindigkeit reduzieren.
  • Das Fernlicht abblenden, da grelles Licht Wildtiere zusätzlich verunsichern kann.
  • Kurze Hupsignale können dazu beitragen, das Tier von der Fahrbahn zu vertreiben.
  • Mit weiteren Tieren rechnen, insbesondere wenn Rehe oder Hirsche unterwegs sind.

Verhalten bei einer Kollision

  • Sofort und kontrolliert bremsen.
  • Das Lenkrad festhalten und die Fahrspur beibehalten.
  • Keine riskanten oder panikartigen Ausweichmanöver durchführen.
  • Die Sicherheit der Fahrzeuginsassen hat oberste Priorität.

Verhalten nach einem Wildunfall

  • Warnblinkanlage einschalten und die Unfallstelle sichern.
  • Wenn möglich, ein Pannendreieck aufstellen.
  • Nach einem Wildunfall die Polizei über die Notrufnummer 117 verständigen.
  • Wildunfälle sind meldepflichtig.
  • Die Polizei gibt weitere Anweisungen und informiert die Wildhut.
  • Verletzte oder tote Tiere nicht berühren und sich ihnen nicht nähern.
  • Auf die eintreffenden Fachpersonen der Wildhut oder Jagdaufsicht warten.
Quelle der Polizeinachricht: Zentralschweiz

Kategorien:

Tiere
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