Auch Suppenhühner waren unter der unverzollten Ware dabei. (Bildquelle: EZV)
Ein mit einem Einreiseverbot belegter Lieferwagen-Fahrer versuchte über den Grenzübergang Basel-Lysbüchel von Frankreich in die Schweiz zu gelangen. Kurz nach der Einreise wurde er von Mitarbeitenden der Eidgenössischen Zollverwaltung kontrolliert. Dabei kamen knapp zwei Tonnen unverzollte Lebensmittel sowie Zigaretten zum Vorschein.
Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) stoppten kürzlich unweit des Grenzübergangs Basel-Lysbüchel einen aus Frankreich angereisten Lieferwagen
für eine Kontrolle.
Es stellte sich heraus, dass der Fahrer mehrfach ausgeschrieben und mit
einem Einreiseverbot belegt war. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges fanden die EZV-Mitarbeitenden darüber hinaus rund 700 Kilogramm ungekühltes Geflügel- und Schweinefleisch, über eine Tonne Maniok sowie 600 Zigaretten, für die der Fahrer keine Zollanmeldung vorlegen konnte. Durch das Gewicht der Waren wurde zudem das zulässige Gesamtgewicht des
Fahrzeugs um rund 430 Kilogramm überschritten.
Die Waren wurden nach der Einvernahme des Fahrers durch die Zollfahndung beschlagnahmt. Wegen des Einreiseverbots und dem Übergewicht des Fahrzeuges wurde der Fahrer anschliessend mitsamt seinen Effekten der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben.
Es gehört zum Auftrag der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), Waren, Personen und
Transportmittel lage- und risikoabhängig zu kontrollieren. Aktuell befindet sich die EZV in einer Transformationsphase hin zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).
Dadurch entsteht ein neues Berufsbild und die Ausbildung in den drei Kontrollbereichen wird
dabei vereinheitlicht. So wird die EZV in Zukunft noch besser in der Lage sein, an der
Grenze für eine umfassende Sicherheit von Bevölkerung, Wirtschaft und Staat zu sorgen.

