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Zürich – ETH Zürich evakuiert Gebiet wegen Chemikalientransport

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Eine detaillierte Karte zeigt Bereiche eines Stadtteils, die als Evakuierungszone, temporäre und permanente Straßensperrungen markiert sind.

Karte zeigt Evakuierungs- und Sperrzonen rund um die ETH Zürich für die sichere Entsorgung chemischer Substanzen (Bildquelle: Kapo ZH)

Rund um die ETH Zürich kommt es am Sonntag, 7. Juni 2026, wegen der Entsorgung einer potenziell gefährlichen Chemikalie zu Evakuierungen und Verkehrseinschränkungen.

Die ETH Zürich hat die Kantonspolizei Zürich um Unterstützung bei der Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand ersucht. Für die Verladung und den anschliessenden Abtransport wurden vorsorglich Sicherheitsmassnahmen geplant. Dazu gehören eine zeitlich begrenzte Evakuation im unmittelbaren Umfeld der ETH Zürich sowie temporäre Verkehrseinschränkungen am Sonntag, 7. Juni 2026.
Die ETH Zürich beabsichtigt, eine potenziell gefährliche chemische Substanz aus einem früheren Forschungsbestand zu entsorgen. Bei der Substanz handelt es sich um Chlortrifluorid in einer Gasflasche. Diese war bislang in einem zugangsbeschränkten Labor der ETH Zürich gelagert. Für die Verladung und den Abtransport werden vorsorgliche Massnahmen getroffen, um einen möglichst sicheren Ablauf zu gewährleisten.
Zusammen mit der Kantonspolizei Zürich haben Spezialistinnen und Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich, von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich die Lage beurteilt. Auf dieser Grundlage ordnet die Kantonspolizei Zürich für den Zeitraum des Verladens eine Evakuierung in einem begrenzten Radius an. Zusätzlich werden in dieser Zeit einzelne Strassenabschnitte vorübergehend gesperrt.
Diese Sicherheitsmassnahmen erfolgen rein vorsorglich. Die chemische Substanz setzte die ETH Zürich früher in der Gesteinsforschung ein und wird nun durch eine Spezialfirma fachgerecht entsorgt. Während der Verladung und des Abtransports gelten erhöhte Sicherheitsanforderungen. Die temporären Massnahmen ermöglichen einen kontrollierten und sicheren Ablauf der Arbeiten. Die Massnahme wurde durch Fachspezialistinnen und -spezialisten sowie Sicherheitsbehörden sorgfältig vorbereitet.
Während des Einsatzes kommt es temporär zu Strassensperrungen, Einschränkungen im öffentlichen Verkehr und Umleitungen für den Individualverkehr. Die Evakuierungszone umfasst das Gebiet zwischen Leonhardstrasse, Tannenstrasse, Universitätsstrasse, Sonneggstrasse und Weinbergfussweg.
Die Dauer des Einsatzes am Sonntag, 7. Juni 2026, ist von 10.00 bis 16.30 Uhr geplant. Die von der Evakuation betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner wurden direkt über den bevorstehenden Einsatz informiert.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo ZH

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