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Zürich Kreis 3 – Vollbrand in Wohnung eines Mehrfamilienhaus

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Mehrere Feuerwehrleute in Schutzanzügen löschen in der Nacht einen Brand in einem Wohnhaus mit Schläuchen. Ein Fenster im ersten Stock steht in Flammen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung im Mehrfamilienhaus in Vollbrand. (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Heute Samstag, 23. Mai 2026, kurz nach 2 Uhr, ereignete sich im Kreis 3 ein Brand in einem Mehrfamilienhaus. Die Berufsfeuerwehr konnte das Feuer löschen und musste dabei rund dreissig Personen evakuieren. Zwei Personen wurden von der Sanität verletzt ins Spital gebracht.

Mehrere Anwohner meldeten in der Nacht auf Samstag, kurz nach 2 Uhr, der Einsatzleitzentrale 144/118 von Schutz & Rettung Zürich (SRZ), dass Flammen aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Kreis 3 schlagen würden.
Zwei Feuerwehrfahrzeuge stehen nachts auf einem Gehweg, umgeben von Bäumen und beleuchtet durch Straßenlampen. Einsatzkräfte in roten Uniformen sind bei der Arbeit zu sehen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpfen in der Nacht einen Wohnungsbrand im Kreis 3 in Zürich. (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Sanität sowie der Stadtpolizei Zürich trafen vor Ort auf eine Wohnung, die bereits in Vollbrand stand. Die Flammen schlugen zudem bereits in Richtung des darüberliegenden Balkons, und der Rauch breitete sich über das Treppenhaus in mehrere Wohnungen aus.
Ein Polizeifahrzeug und mehrere Rettungswagen in einer Wohngegend bei Nacht. Sanitäter kümmern sich um eine Person.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sind in der Nacht im Kreis 3 in Zürich wegen eines Wohnungsbrands im Einsatz. (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Einige Bewohnenden verliessen ihre Wohnungen noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbstständig. Die Berufsfeuerwehr evakuierte anschliessend die weiteren rund dreissig Bewohner, die sich noch im Gebäude oder auf den Balkonen befanden – einige davon mittels Fluchthaube zum Schutz vor dem Rauch sowie über die Autodrehleiter.
Ein Feuerwehrfahrzeug mit ausgefahrener Leiter steht nachts vor einem Wohnhaus, dessen Fassade Brandspuren zeigt.

Die Feuerwehr evakuierte die Bewohnenden auch mittels Autodrehleiter. (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Um an den Brandherd zu gelangen, legte die Berufsfeuerwehr eine Löschleitung über den Balkon und startete einen Löschangriff. Das Feuer konnte dadurch rasch gelöscht werden.
Parallel dazu versorgten mehrere Teams des Rettungsdiensts gemeinsam mit einem Notarzt von SRZ sowie einem Team des Rettungsdiensts des Spitals Limmattal drei Personen vor Ort medizinisch. Zwei Personen mussten anschliessend hospitalisiert werden.

Aufwendige Nachlöscharbeiten

Die evakuierten Personen wurden während des Einsatzes im aufgebotenen Grossraumrettungswagen betreut. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig, da sich der Rauch über das Treppenhaus in die weiteren Wohnungen ausgebreitet hatte. Die Berufsfeuerwehr kontrollierte deshalb sämtliche Wohnungen auf Rauch- und Schadstoffbelastung, wofür sie einige verschlossene Türen öffnen musste.
Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Aufgrund der massiven Ausbreitung des Rauchs im Treppenhaus konnten auch die weiteren Bewohnenden in der Brandnacht nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren.
Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr und die Sanität von SRZ mit den jeweiligen Einsatzleitungen sowie ein Team des Rettungsdiensts des Spitals Limmattal. Ebenso aufgeboten wurden mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Zürich. Die Mittel wurden durch die Einsatzleitzentrale 144/118 von SRZ alarmiert und koordiniert.

Verhalten im Brandfall

Im Brandfall zählt jede Minute – und richtiges Verhalten kann entscheidend sein. Wer einen Brand entdeckt, soll sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 118 alarmieren, gefährdete Personen warnen und das Gebäude über die gekennzeichneten Fluchtwege verlassen. Türen und Fenster sollten unbedingt geschlossen werden, um eine Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern. Kleine Entstehungsbrände können mit vorhandenen Löschmitteln bekämpft werden – die eigene Sicherheit geht aber immer vor!
Quelle der Polizeinachricht: Stapo ZH

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