Zürich – Sachbeschädigungen und Verkehrseinschränkungen bei Demo
Zürich – Sachbeschädigungen und Verkehrseinschränkungen bei Demo
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)
Am Samstag, 24. Januar 2026, kam es in Zürich erneut zu einer bewilligten Spontandemonstration mit mehreren tausend Teilnehmenden. Es gab Verkehrsbehinderungen und Sachbeschädigungen.
Aufgrund von Ankündigungen zu einer Demonstration unter dem Motto «Defend Rojava» versammelten sich ab 14 Uhr mehrere tausend Personen auf dem Helvetiaplatz. Die Stadtpolizei Zürich erteilte vor Ort eine Spontanbewilligung für einen Umzug auf einer vorgegebenen Route vom Kreis 4 in den Kreis 1 und wieder zurück in den Kreis 4. Kurz nach 14.30 Uhr setzten sich die Teilnehmenden in Bewegung.
Der Demonstrationszug führte vom Helvetiaplatz über die Stauffacherstrasse entlang der vereinbarten Marschroute via Sihlporte zur Bahnhofstrasse bis zur Bärengasse und anschliessend via Talacker und Sihlporte zurück zum Helvetiaplatz. Gegen 18 Uhr löste sich die Demonstration auf.
Unterwegs wurden wiederholt Böller und Feuerwerk gezündet sowie Reden gehalten. Zudem kam es zu Sachbeschädigungen durch Sprayereien.
Beim Einsatz wurde die Stadtpolizei Zürich von Angehörigen der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
Nach der eigentlichen Demonstration ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass an der Molkenstrasse ein Mann einen anderen Mann mit einer Faustfeuerwaffe bedroht habe und anschliessend in eine Liegenschaft geflüchtet sei.
Die Einsatzkräfte begaben sich umgehend vor Ort, konnten den mutmasslichen Drohenden ausfindig machen und kontrollieren. Die genauen Umstände sind derzeit unklar und werden durch Ermittler der Stadtpolizei Zürich abgeklärt.


