Die Scheine sollten angeblich Gold enthalten. (Bildquelle: BAZG)
Am Flughafen Zürich entdeckten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit im Jahr 2025 angebliche „Goldbanknoten“ aus Simbabwe im Wert von Quintillionen Dollar. Analysen ergaben, dass die Scheine kein Gold enthielten. Die Banknoten wurden beschlagnahmt und vernichtet.
Im Jahr 2025 kontrollierten Mitarbeitende des BAZG im Frachtbereich des Flughafens Zürich ein in der Schweiz zugelassenes Fahrzeug mit zwei Personen sowie zwei Fussgänger. Bei der Lenkerin des Fahrzeugs handelte es sich um eine 55-jährige Schweizerin, beim Beifahrer um einen 53-jährigen Australier. Die beiden Fussgänger waren 54 Jahre alt und kamen aus Schweden und Senegal.
Der Schwede war im Besitz einer Banknote mit einem angeblichen Wert von «One Hundred Quintillion Dollar» (einhundert Quintillionen Dollar) mit der Aufschrift «24K Gold» sowie einer Lagerbestätigung eines am Flughafen Zürich ansässigen Unternehmens über zwei Kisten mit je 1000 Simbabwe-Dollar-Banknoten desselben Wertes.
Vernichtung und Geldstrafe
Alle Banknoten wurden beschlagnahmt und zur Analyse an das Edelmetallkontrollamt Zürich, das zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit gehört, weitergeleitet. Dieses stellte fest, dass die Banknoten aus einer Kunststoffbasis bestanden, auf die eine Klebefolie und eine goldfarbene Aluminiumfolie aufgebracht worden waren. Es konnten keine Spuren von Gold festgestellt werden.
Die beanstandete Ware wurde daher beschlagnahmt und die Person, die diese Einfuhr veranlasst hatte, wegen Verstosses gegen das Edelmetallkontrollgesetz bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich angezeigt. Diese ordnete die Vernichtung der Ware an.
Der Schwede muss zudem eine Geldstrafe in der Höhe von mehreren Tausend Franken entrichten. Das BAZG hat in den letzten Jahren mehrere ähnliche Fälle festgestellt.
Quelle der Polizeinachricht: BAZG


