Symbolbild (Bildquelle: TickerMedia )
Am 18. Januar beginnen die städtischen Alterszentren und Pflegezentren sowie das Stadtspital Waid und Triemli mit der Corona-Impfung. Im Stadtspital werden in einem ersten Schritt Patientinnen und Patienten der Spital-Ambulatorien über 75 Jahre oder mit Hochrisikoerkrankungen geimpft. Gleichzeitig wird auch mit der Impfung der Mitarbeitenden gestartet.
Mit dem Beginn der Impfungen setzen die städtischen Gesundheitsinstitutionen auf einen raschen Schutz für die besonders gefährdeten Personengruppen gemäss den Vorgaben des
Bundesamts für Gesundheit sowie des Kantons Zürich.
Alterszentren und Pflegzentren setzen auf Information und Sensibilisierung
Die städtischen Alterszentren und Pflegewohngruppen beginnen mit dem Impfen der Bewohnerinnen und Bewohner, die eine entsprechende Einverständniserklärung abgegeben haben.
Bis Mitte Februar wird die erste der zwei Impfungen in allen 23 Alterszentren, 8 Pflegezentren und 12 Pflegewohngruppen verabreicht sein. Ebenso können sich die Mitarbeitenden
mit Bewohnerkontakt, die das wünschen, impfen lassen. Die Alterszentren und Pflegzentren
setzen auf eine breite Informationskampagne. In mehreren Informationsschreiben wurden
Bewohnende, Angehörige und Mitarbeitende über die Impfung informiert und sensibilisiert.
Auch finden in den Alterszentren und Pflegezentren – unter Einhaltung aller Schutzmassnahmen – interne Informationsveranstaltungen statt. Im Vordergrund steht das Gespräch, um
Unsicherheiten abzufangen. Ziel ist eine hohe Impfrate, um Bewohnende und Mitarbeitende
optimal zu schützen.
Leichter Rückgang der Fallzahlen
Bei den Alterszentren und Pflegzentren gehen die Fallzahlen bei den Bewohnenden wie
auch bei den Mitabreitenden leicht zurück. Aktuell sind noch sechs Alterszentren und sieben
Pflegezentren betroffen. Die Krankheitsverläufe sind weniger schwer als im November und
Dezember. Die Mitarbeitenden sind nach wie vor stark gefordert. Durch die leichte Entspannung der Situation ist es aber möglich, dass sie etwas «durchatmen» können.
Patientinnen und Patienten werden direkt kontaktiert für Impfung
Patientinnen und Patienten der Spital-Ambulatorien des Stadtspitals Waid und Triemli, die
über 75 Jahre alt sind oder an einer Hochrisikoerkrankung leiden, werden vom Spital direkt
kontaktiert und erhalten die Möglichkeit, sich zur Impfung anzumelden. Gleichzeitig startet
das Stadtspital mit der Impfung von Mitarbeitenden, die für die COVID-exponierten Bereich
zwingend erforderlich sind. Aufgrund der aktuell noch knappen Impfstoffverfügbarkeit ist es
leider für weitere Personengruppen noch nicht möglich, Impftermine am Stadtspital zu buchen.
Auslastung im Spital weiterhin auf hohem Niveau
Die Belegung im Stadtspital Waid und Triemli mit COVID-Patientinnen und -Patienten bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, auch wenn in den letzten Tagen eine
leichte Abnahme bei den Hospitalisierungen zu verzeichnen war. Aktuell behandelt das Spital 40 Patientinnen und Patienten wegen Covid-19 , davon 11 auf den Intensivstationen.
Die Situation in den städtischen Gesundheitsinstitutionen bleibt aber weiterhin angespannt.
Das mutierte Virus stellt eine ernsthafte Bedrohung dar, denn eine Ausbreitung könnte zu einem raschen Fallzahlenanstieg führen. Entsprechend wichtig ist es darum weiterhin, dass
alle die Schutzmassnahmen einhalten und unnötige Kontakte vermeiden.


