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St.Gallen

A1 Oberbüren SG – Kleinbus mit acht Insassen verunfallt

Kleinbus mit acht Insassen verunfallt auf der A1 bei Oberbüren
Kleinbus mit acht Insassen verunfallt auf der A1 bei Oberbüren (Bildquelle: Kantonspolizei St. Gallen)

Am Sonntag, (17.07.2022), um 04:00 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Kleinbus mit acht Insassen verunfallt. Nach ersten Erkenntnissen ist der Fahrer hinter dem Steuer eingenickt. Fünf Personen wurden leicht verletzt und ins Spital gebracht.

Ein 24-jähriger Mann fuhr mit seinem Kleinbus mit Anhänger und sieben Insassen von Wil herkommend in Richtung St. Gallen. Beim Bürerstich, im dreispurigen Bereich, nickte er, gemäss eigenen Angaben hinter dem Steuer ein. Daraufhin geriet der Kleinbus nach rechts und prallte in die dortige Randleitplanke. Der Kleinbus schrammte einige Meter daran entlang und kippte anschliessend auf die rechte Seite, wo er halb auf der Normalspur und halb auf dem Mittelstreifen liegend zum Stillstand. Bei der Kollision verletzten sich fünf der acht Autoinsassen, darunter der Lenker, drei Mitfahrerinnen und ein 13-jähriger Junge. Sie konnten den Kleinbus selbstständig verlassen und wurden anschliessend von der Rettung zur Kontrolle in verschiedene Spitäler gebracht. Zwischenzeitlich konnten alle Personen die Spitäler wieder verlassen. Am Kleinbus und der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Der Kleinbus wurde durch die Kantonspolizei St.Gallen vorläufig sichergestellt.

Wegen der Unfallaufnahme wurden der Normal- sowie der Mittelstreifen an der Örtlichkeit für rund drei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde auf der Überholspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen der Unterhaltsdienst, neun Rettungssanitäter mit einem Notarzt sowie 15 Angehörige der zuständigen Feuerwehr, zwecks Ausleuchtung der Unfallstelle und Aufräumarbeiten, im Einsatz. Der Kleinbus wurde mithilfe zweier Bergungsfahrzeuge der Autohilfe Ostschweiz geborgen und anschliessend abtransportiert.

Quelle: Kapo SG