Auf der A1 im Kanton Aargau kam es am Donnerstagmorgen, 22. Oktober 2026, zu drei Auffahrkollisionen mit insgesamt neun Autos. Bei Hunzenschwil, Lenzburg und Brunegg entstand grosser Sachschaden. Die Unfälle führten zu kilometerlangen Staus in beide Richtungen.
Der erste Unfall ereignete sich am Donnerstag, 22. Oktober 2026, gegen 7.15 Uhr auf der A1 bei Hunzenschwil. In Richtung Zürich fahrend, griff der Lenker eines Skoda nach dem Energydrink in der Mittelkonsole. Dadurch abgelenkt, übersah der 37-Jährige, dass die Kolonne vor ihm praktisch zum Stillstand gekommen war.
Er bremste voll und versuchte noch auszuweichen, prallte jedoch mit grosser Wucht gegen einen Renault, den es gegen einen BMW schleuderte. Die Lenkerin des Renaut und der Lenker des BMW wurden leicht verletzt. Am Skoda und am Renault entstand Totalschaden.
Auch der BMW wurde stark beschädigt. Die Kantonspolizei Aargau verzeigte den Unfallverursacher an die Staatsanwaltschaft und nahm ihm den Führerausweis vorläufig ab.
Nur drei Minuten später kam es auf der Gegenfahrbahn beim Anschluss Lenzburg zu einer nächsten Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos. Während an allen beträchtlicher Schaden entstand, wurde immerhin niemand verletzt.
Kurz nach 9.30 Uhr folgte bei Brunegg in Richtung Zürich abermals eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos. Zwei Beteiligte klagten über Nackenschmerzen. Die Autos wurde allesamt stark beschädigt.
Alle drei Unfälle führten im dichten Verkehr in beiden Fahrtrichtungen zu kilometerlangen Staus.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG