(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)
Bei Geschwindigkeitskontrollen auf den Passstrassen Staffelegg, Saalhöhe und Benken hat die Kantonspolizei Aargau neun Schnellfahrer angehalten. Sieben von ihnen mussten ihren Führerausweis sofort abgeben und durften nicht mehr weiterfahren.
Die Kantonspolizei Aargau setzte am Samstag, dem 7. März 2026, ihre Lasermessgeräte an den Passübergängen Staffelegg, Saalhöhe und Benken ein. Innerhalb der Kontrollzeit wurden neun Fahrzeuglenkende angehalten, die deutlich zu schnell unterwegs waren.
Staffelegg
Anstatt sich an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zu halten, fuhr ein 20-jähriger Automobilist mit 114 km/h auf der Staffeleggstrasse. Nach der Anzeigeerstattung durfte er seine Fahrt vorerst fortsetzen.
Zwei weitere Autofahrer, ein 18-Jähriger und ein 20-Jähriger waren mit 123 km/h bzw. 128 km/h unterwegs. Nach Abzug der Toleranz ergaben sich somit strafbare Geschwindigkeitsüberschreitungen von 39 km/h bzw. 44 km/h. Beide Fahrer mussten ihren Führerausweis auf Probe sofort abgeben.
Vier weitere PW-Lenker im Alter zwischen 30 und 58 Jahren fuhren zwischen 120 km/h und 124 km/h. Sie waren nach Abzug der Toleranz zwischen 36 km/h und 40 km/h zu schnell unterwegs. Auch sie mussten ihre Führerscheine sofort abgeben und durften nicht mehr weiterfahren.
Saalhöhe
Auf der Saalhofstrasse, auf welcher eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gilt, fuhr ein 42-jähriger Motorradfahrer mit 95 km/h. Er durfte seine Fahrt nach der Anzeigeerstattung fortsetzen. Er muss jedoch mit einem nachträglichen Ausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt rechnen.
Eine 60-jährige Automobilistin war mit 99 km/h unterwegs. Nach Abzug der Toleranz war sie 36 km/h zu schnell. Ihr wurde der Führerausweis noch an der Kontrollstelle entzogen.
Benken
Während der Kontrollzeit wurden auf der Benkenstrasse keine Verstösse geahndet.
Alle drei kontrollierten Streckenabschnitte sind anspruchsvoll zu befahren. Bei schönem Wetter, insbesondere an den Wochenenden, wie es gestern der Fall war, ist neben einem hohen Verkehrsaufkommen des motorisierten Verkehrs auch eine grosse Anzahl von Fahrradfahrern unterwegs.
Zudem müssen Spaziergänger teilweise Fahrbahnen queren oder einen Teil der Strecke an den Fahrbahnrändern zurücklegen.
Mit den hohen gefahrenen Geschwindigkeiten gefährden die Fahrzeuglenkenden nicht nur sich selbst, sondern auch andere massiv. Gegen dieses verantwortungs- und rücksichtslose Verhalten wird die Kantonspolizei konsequent weiter vorgehen, um schwere Unfälle zu verhindern und weiterhin für sichere Strassen zu sorgen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG


