Das stark beschädigte Auto (Bildquelle: Kantonspolizei Freiburg)
Bei einem Selbstunfall in Attalens sind in der Nacht auf Sonntag drei Personen verletzt worden. Eine 54-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt und mit der Rega ins Spital geflogen. Die Hauptstrasse blieb während mehreren Stunden gesperrt.
Am Sonntag, 8. März 2026, gegen 02.05 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei über einen schweren Unfall in Attalens informiert, der sich am Dorfausgang in Richtung Bossonnens ereignet hatte.
Vor Ort versorgten die Rettungskräfte die drei Fahrzeuginsassen. Die 54-jährige Mitfahrerin auf dem Rücksitz wurde schwer verletzt und in ein Spital geflogen. Der 44-jährige Fahrer sowie die 43-jährige Beifahrerin wurden ebenfalls verletzt und mit Ambulanzen in ein Spital gebracht.
Ersten Erkenntnissen der Untersuchung zufolge fuhr der Automobilist vom Dorfzentrum Attalens in Richtung Bossonnens. Kurz vor dem Dorfausgang kam das Fahrzeug in einer leichten Linkskurve aufgrund seines körperlichen Zustands sowie einer nicht angepassten Geschwindigkeit rechts von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte heftig gegen das Trottoir sowie gegen einen Betonpfosten, bevor es zum Stillstand kam.
Die Feuerwehr des Bataillons Süd wurde aufgeboten, um die beiden Mitfahrerinnen aus dem Fahrzeug zu befreien.
Der Einsatz erforderte mehrere Polizeipatrouillen, drei Ambulanzen (2 ASF und 1 ASR), einen REGA-Helikopter, Spezialisten der Sektion Technische Ermittlungen und Kontrollen (TEK) der Verkehrspolizei sowie einen Techniker von Groupe E.
Die Hauptstrasse war für die Unfallaufnahme und die Instandsetzung des Geländes während 4,5 Stunden gesperrt. Das Fahrzeug wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt und von einer Pikett-Garage abgeschleppt. Eine Untersuchung ist im Gange, um die genauen Umstände dieses Unfalls zu klären.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo FR


