Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat einen mutmasslichen Betrüger festgenommen, der an einem Telefonbetrug zum Nachteil einer 67-jährigen Frau beteiligt gewesen sein soll. Die Geschädigte war zuvor von falschen Polizei- und Bankmitarbeitern zur Übergabe einer hohen Bargeldsumme bewegt worden.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge hatten unbekannte Täter eine 67-jährige Frau telefonisch kontaktiert und gaben sich als Vertreter der Polizei und einer Bank aus. Die Anrufer brachten die Geschädigte dazu, an ihrem Wohnort einer unbekannten Person eine höhere Summe Bargeld zu übergeben.
Etwas später kontrollierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fahndungsdienstes der Kantonspolizei während einer Präventionsaktion eine Person aufgrund ihres verdächtigen Verhaltens. Aus den weiteren Abklärungen ergab sich der dringende Tatverdacht, an dem Betrug beteiligt gewesen zu sein. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 53-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Staatsanwaltschaft keine näheren Angaben.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt und die Kantonspolizei Basel-Stadt weisen darauf hin, dass sich bei dieser Betrugsmasche Täterinnen und Täter häufig als Mitarbeitende von Banken, der Polizei oder von anderen Behörden ausgeben und versuchen, insbesondere ältere Menschen zur Herausgabe von Vermögenswerten zu bewegen. Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertgegenstände zur Kontrolle ein. Bei entsprechenden Anrufen wird empfohlen, das Gespräch umgehend zu beenden und die Kantonspolizei Basel-Stadt (Telefonnummer 117) zu verständigen.
Weitere Tipps zur Prävention und Empfehlungen finden sich auf der thematischen Webseite der Kantonspolizei Basel-Stadt.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo BS

