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Basel warnt vor extremer Hitzewelle

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Basel warnt vor extremer Hitzewelle
Symbolbild (Bildquelle: TickerMedia)

Für Basel gilt ab Donnerstag eine Hitzewarnung der Stufe 4. Das Gesundheitsdepartement erinnert an wichtige Schutzmassnahmen und ruft insbesondere ältere Menschen, chronisch Kranke sowie Familien mit Kindern zur Vorsicht auf.

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt ruft aufgrund der Hitzewarnung von Meteo Schweiz die Hitze-Tipps in Erinnerung. Meteo Schweiz hat heute eine Warnung für eine extreme Hitzewelle in der Region Basel ausgesprochen. Für Seniorinnen und Senioren bietet wie in den letzten Jahren die Hitze-Hotline von Pro Senectute beider Basel telefonische Unterstützung an unter der Telefonnummer 061 206 44 42. Und nicht vergessen: Kinder und Hunde nie im Auto zurücklassen, auch nicht für kurze Zeit.
Meteo Schweiz hat für Basel und die Region eine extreme Hitzewelle der Stufe 4 publiziert. Dies bedeutet ein grosses Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein. Die Warnung für Basel und die Region ist von Meteo Schweiz ab morgen Donnerstag, 18. Juni, Mittagszeit, bis und mit Dienstagabend, 23. Juni 2026 ausgesprochen worden.

Die allgemein gültigen Verhaltenstipps bei Hitze

Für gesunde Menschen besteht bei richtigem Verhalten an heissen Sommertagen normalerweise keine Gefahr. Das Wohlbefinden kann aber durch hohe Temperaturen, hohe Ozonwerte und eine hohe Luftfeuchtigkeit eingeschränkt werden. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen und immobile oder chronisch kranke Personen. Einfache Massnahmen helfen, an heissen Sommertagen die Beschwerden auf ein Minimum zu reduzieren:
  • Regelmässig und genug trinken (mindestens 1.5 Liter pro Tag), auf alkoholhaltige oder stark gezuckerte Getränke verzichten
  • Kühle, erfrischende und salzhaltige Speisen zu sich nehmen
  • Körperliche Anstrengungen während der heissesten Tageszeit vermeiden; schattige Orte bevorzugen
  • Hitze von Wohnung und Haus fernhalten: tagsüber Fenster und -läden schliessen, nachts und frühmorgens lüften
  • Körper kühlen (duschen, kalte Tücher auf Stirn und Nacken)
  • Leichte Kleidung tragen
Bei Symptomen wie erhöhtem Puls, Schwäche, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schwindel, Übelkeit oder Durchfall sollte umgehend gehandelt werden: Betroffene Person hinlegen und den Körper abkühlen. Falls sie bei Bewusstsein ist, frisches Wasser zu trinken geben. Wenn diese Massnahmen keine Besserung bringen, muss medizinische Hilfe angefordert werden.

Hitze-Hotline 061 206 44 42

Nebst den allgemeinen Verhaltenstipps, welche das Gesundheitsdepartement in Erinnerung ruft, ist auch dieses Jahr wieder die Hitze-Hotline für Seniorinnen und Senioren in Betrieb. Denn für ältere Menschen sind Hitzewellen eine besondere gesundheitliche Herausforderung, da der Körper weniger anpassungsfähig ist. Die Basler Hitze-Hotline 061 206 44 42 bietet Seniorinnen und Senioren im Kanton Basel-Stadt Information, Beratung und Unterstützung für heisse Sommertage an. Pro Senectute beider Basel betreibt die Hotline montags bis freitags jeweils von 8-12 und 14-17 Uhr. Die Hitze-Hotline ist bis Ende August in Betrieb.

Schutz vor starker UV-Strahlung: Sonnencrème-Dispenser

Bei Hitzewellen nimmt auch die Intensität der Sonnen‑ und UV‑Strahlung zu. Diese kann die Haut schädigen, Sonnenbrand verursachen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Der UV‑Index gibt Auskunft darüber, wie stark die sonnenbrandwirksame UV‑Strahlung ist, und hilft bei der Einschätzung, wann besonderer Schutz nötig ist. Das Gesundheitsdepartement empfiehlt deshalb, die Haut regelmässig mit Sonnencrème zu schützen. Seit Mai 2026 stehen an stark besuchten Orten in der Stadt Sonnencrème-Spender bereit. Die Bevölkerung ist eingeladen, dieses Angebot zu nutzen, wenn der Sonnenschutz mal zuhause vergessen ging. Sich regelmässig einzucrèmen, ist ein wichtiger Schutz gegen Hautkrebs.

Auch Tiere leiden unter Hitze

Nicht nur Menschen leiden unter der Hitze, auch für Tiere können die heissen Temperaturen eine Belastung sein. Besonders Hunde, die ihre Körpertemperatur nicht durch Schwitzen regulieren, müssen sich abkühlen und ausreichend Wasser trinken können. In Basel gibt es zwei ausgeschilderte Hundebadeplätze: am St. Alban-Rheinweg auf Höhe Floss (Grossbasel) und an der Solitude auf Höhe Tinguely-Museum (Kleinbasel). Bei längeren Aufenthalten in der Stadt oder Spaziergängen in der Natur nimmt man idealerweise einen Napf und Trinkwasser mit.

Kinder und Hunde nie im Auto zurücklassen

Auch ist daran zu denken, dass Kinder und Tiere bei warmen und besonders heissen Temperaturen nie unbeaufsichtigt in verschlossenen Räumen oder Autos zurückgelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. Denn bereits nach wenigen Minuten heizt sich der Innenraum eines Fahrzeugs auf und kann rasch zu einer ernsthaften Gefahr für Mensch und Tier werden.
Quelle der Nachricht: Gesundheitsdepartement

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