Alle News zum Coronavirus
Bern

Biel BE – Mehrere mutmassliche Täter nach Raubüberfällen festgenommen

(Symbolbild)
(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Bern)

Am Freitag und Samstag haben sich in Biel zwei Raubüberfälle ereignet. Dabei wurden unter Verwendung von Pfefferspray zwei Mobiltelefone gestohlen. In der Folge wurden am Samstag fünf junge Männer festgenommen. Sie werden verdächtigt, die Raubüberfälle begangen zu haben oder mit anderen ähnlichen Fällen in Verbindung zu stehen. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.

Am Freitag, 16. September 2022, und Samstag, 17. September 2022, gingen bei der Kantonspolizei Bern zwei Meldungen zu Raubüberfällen in Biel ein. Der erste Fall wurde kurz nach 23.55 Uhr gemeldet. Mehrere unbekannte Täter sprachen einen jungen Mann auf dem Bahnhofplatz an und forderten ihn auf, ihnen sein Mobiltelefon auszuhändigen. Nachdem er dieses übergeben hatte, wurde dem Opfer Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, und die Täter flüchteten mit der Beute.

Der zweite Fall wurde am Samstag um 16.30 Uhr gemeldet und ereignete sich an der Thomas-Wyttenbach-Strasse. Das Vorgehen war gemäss Aussagen des Opfers ähnlich. Diesmal sprachen die Täter den Geschädigten in einem Linienbus an, zwangen ihn auszusteigen und ihnen in einen Innenhof zu folgen. Dort nahmen die Täter dem Opfer sein Mobiltelefon ab und sprühten ihm ebenfalls Pfefferspray ins Gesicht.

Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte leiteten eine Nachsuche ein. Am Samstag, kurz nach dem zweiten Raub, konnten in Biel fünf junge Männer im Alter zwischen 15 und 17 Jahren aufgrund von Zeugenaussagen und passendem Signalement festgenommen werden. Die anschliessenden Ermittlungen ergaben, dass mehrere junge Männer in unterschiedlichem Mass in die beiden Fälle vom Wochenende sowie in weitere Raubüberfälle verwickelt sein könnten. Zwei mutmassliche Täter wurden in Untersuchungshaft genommen. Die anderen drei jungen Männer wurden nach weiteren Abklärungen wieder freigelassen. Alle wurden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt.

Unter der Leitung der kantonalen Jugendstaatsanwaltschaft wurde von der Kantonspolizei Bern eine Untersuchung eingeleitet.

Quelle: Kapo BE