In Chur wurden 25 neue Angehörige der Kantonspolizei Graubünden vereidigt. Zudem gibt es mehrere personelle Veränderungen in der Geschäftsleitung sowie bei der Regionen- und Verkehrspolizei.
Mit dem Gelübde, das die neu Vereidigten in Chur gegenüber Kommandant Walter Schlegel ablegten, versprachen sie, Verfassung und Gesetze zu achten, Amtliches geheim zu halten und alle Menschen gleich zu behandeln.
In seiner Ansprache würdigte Kommandant Walter Schlegel die Leistungen der Polizistinnen und Polizisten sowie den Beitrag ihres Umfelds während der anspruchsvollen Ausbildung. Er betonte, dass gute Polizeiarbeit nie das Werk einzelner Personen sei. Sie entstehe im Team, durch gegenseitiges Vertrauen, offene Kommunikation und die Bereitschaft, füreinander einzustehen.
Gleichzeitig erinnerte er die neuen Polizeiangehörigen an die besondere Verantwortung ihres Berufs: «Als Angehörige der Kantonspolizei vertretet ihr den Staat und sein Gewaltmonopol. Die euch anvertrauten Befugnisse sind notwendig, um Sicherheit zu gewährleisten und das Recht durchzusetzen. Sie sind aber stets an Gesetz, Verhältnismässigkeit und Verantwortung gebunden.»
Regierungsrat Peter Peyer würdigte den erfolgreichen Abschluss der Polizeiausbildung und betonte die Bedeutung der Polizeiarbeit für die Sicherheit im Kanton Graubünden: «Ich gratuliere den neuen Polizistinnen und Polizisten herzlich und wünsche ihnen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit viel Erfolg und Genugtuung.»
Wechsel in der Geschäftsleitung und in der Regionen- und Verkehrspolizei
Auch in der Geschäftsleitung kommt es zu personellen Veränderungen: Seit dem 1. September 2026 leitet der 43-jährige Lukas Christen die Regionen- und Verkehrspolizei. Er folgt auf Peter Joos, der als stellvertretender Kommandant ins Polizeikommando gewechselt hat. Zum neuen Chef Verkehrspolizei wurde der 54-jährige Anton Rettich gewählt; er tritt seine Stelle am 1. Dezember 2026 an. Weiter wurden drei neue Polizeiangehörige, zwei Sicherheitsassistenten sowie fünf zivile Mitarbeitende begrüsst, die im Laufe des Jahres zur Kantonspolizei Graubünden gestossen sind.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo GR
