Header Logo

Polizei

ticker

Aargau
Appenzell-Innerrhoden
Appenzell-Ausserrhoden
Basel-Landschaft
Basel-Stadt
Bern
Fribourg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St.Gallen
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zug
Zürich
Fürstentum Liechtenstein
Automundo Automundo.Ch
Canton Icon

Chur GR – Senior um mehr als 100'000 Franken betrogen

Redaktion Polizeiticker Schweiz

Nächster ❯

Die Nahaufnahme zeigt eine Person mit Handschellen an den Handgelenken. Eine andere Hand hält die geketteten Hände fest.
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei )

Ein 81-jähriger Mann ist Anfang Juli 2026 in Chur von einem falschen Bankmitarbeiter um mehr als 100'000 Franken betrogen worden. Eine dritte Geldübergabe konnte die Kantonspolizei Graubünden verhindern und dabei zwei mutmassliche Geldboten festnehmen.

Der 81-Jährige wurde Anfang Juli von einem angeblichen Sicherheitsmitarbeiter einer Bank angerufen und dazu aufgefordert, Geld von seinem Konto abzuheben, da dieses dort in Gefahr sei. Dieser Aufforderung kam der Mann zwei Mal nach und übergab jeweils über fünfzigtausend Franken an jeweils einen Geldboten.
Die Geldübergaben erfolgten jeweils an Fahrdienste, welche nach ersten Erkenntnissen unwissend waren. Diese übergaben das Geld an Geldboten. Der Betrüger hakte nach und wollte den Mann zu einer dritten Geldübergabe drängen. Der Senior traute der Sache mittlerweile nicht mehr und kontaktierte die Kantonspolizei Graubünden.
Im Zuge einer polizeilich überwachten Übergabe konnten zwei Geldboten, ein 21-jähriger Kasache und ein 24-jähriger Ukrainer, festgenommen werden.
Die beiden haben sich vor der Justiz zu verantworten, wobei sie bereits aus der Schweiz ausgeschafft wurden. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Graubünden ermittelt die Kantonspolizei die genauen Umstände.

Die Kantonspolizei Graubünden erinnert: Wachsamkeit schützt vor Betrug.

  • Lassen Sie sich niemals unter Druck setzen, Geld abzuheben, weiterzugeben oder irgendwo zu hinterlegen.
  • Wenn Ihnen eine Geschichte merkwürdig oder unglaubwürdig erscheint, legen Sie auf oder beenden Sie den Kontakt.
  • Prüfen Sie immer, wer Sie kontaktiert hat und ob die Angaben tatsächlich stimmen.
  • Betrugsversuche treten in unterschiedlichsten Formen auf und werden ständig weiterentwickelt. Bleiben Sie aufmerksam und hinterfragen Sie ungewöhnliche Forderungen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo GR

Kategorien:

Graubünden

Nächster ❯

Falsch Parker Ad Banner
graubuenden