m Samstag, 20. Juni 2026, führte eine verstopfte Abwasserleitung in Epagny zu einer Verschmutzung der Albeuve. Mehrere Fische verendeten, die Gemeinde verhängte ein Badeverbot.
Am Samstag, dem 20. Juni 2026, gegen 19:30 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei über eine Verschmutzung der Albeuve in Epagny durch weiss getrübtes Wasser und einer roten Substanz informiert.
Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die Verschmutzung von einer Einleitungsstelle stammte, die an das kommunale Kanalisationsnetz angeschlossen war. Nach Rücksprache mit einem Verantwortlichen der Gemeinde gab dieser an, dass eine verstopfte Leitung oberhalb der Einleitungsstelle wahrscheinlich die Ursache für einen Überlauf aus mehreren verstopften Kammern war, die auf den Feldern nur schwer zu lokalisieren waren.
Die Gemeinde hatte bereits ein Unternehmen mit der Reinigung der Leitungen beauftragt. Der Unterstützungsdienst bei Verschmutzungen (UDV) unterstützte den Einsatz durch die Bereitstellung der Leitungspläne des Netzes. Nachdem die Verstopfung lokalisiert und beseitigt worden war, normalisierte sich der Abfluss wieder. Anschliessend wurde festgestellt, dass sich die Verschmutzung der Albeuve in Richtung Trême verringerte.
Fachleute des Amtes für Umwelt (AfU) sowie das Amt für Wald und Natur (AWN) begaben sich ebenfalls vor Ort, um die Lage zu beurteilen. Das Ökosystem war lokal beeinträchtigt, und es wurden mehrere tote Fische gefunden.
Die Gemeinde hat das Baden in diesem Gewässer untersagt. Die Nutzer werden gebeten, sich an die vor Ort ausgehängten Hinweise zu halten.
Das Amt für Umwelt wird einen Bericht über die Umstände dieses Vorfalls erstellen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo FR

