Nach zwei schweren Gewaltdelikten innerhalb einer Woche in der Freiburger Innenstadt hat die Kantonspolizei die mutmasslichen Täter ermittelt. Ein 27-Jähriger wurde in der Schweiz festgenommen, ein 19-Jähriger in Frankreich. Bei den Angriffen wurden zwei Männer schwer verletzt.
Am 12. Juli, gegen 1:30 Uhr, rückte die Kantonspolizei nach einem Übergriff in der Freiburger Innenstadt aus. Das Opfer, ein 38-jähriger Tunesier mit Wohnsitz im Kanton, wies schwere Verletzungen am Hals auf, nachdem er mehrere Schläge mit einer Glasscherbe erhalten hatte. Dank der raschen Ersten Hilfe durch die eintreffenden Beamten und Zeugen konnte das Opfer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der mutmassliche Täter, der bei Eintreffen der Streifenwagen bereits geflohen war, konnte jedoch identifiziert und am nächsten Tag von der festgenommen werden. Es handelt sich um einen 27-jährigen Mann aus Guinea. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.
Am 14. Juli, um 21:30 Uhr, wurde ein 20-jähriger Afghane mit Wohnsitz im Kanton Freiburg ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er durch mehrere Messerstiche am Arm schwer verletzt worden war.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten zur Identifizierung und zum Aufspüren des mutmasslichen Täters in Frankreich. Es handelt sich um einen 19-jährigen, afghanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Kanton Freiburg. Er wurde von den französischen Behörden im Hinblick auf seine Auslieferung festgenommen.
Diese schwerwiegenden Vorfälle führten zu einem umfangreichen Einsatz der Kantonspolizei. Erste Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass zwischen diesen beiden Übergriffen kein Zusammenhang besteht, sich jedoch in beiden Fällen das Opfer und der mutmassliche Täter kannten.
Die Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft fortgesetzt, die ein Strafverfahren eingeleitet hat.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo FR

