Grenchen SO – Angeblich ausgesetzte Welpen illegal eingeführt
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Im Fall der bei Grenchen gefundenen Hundewelpen gibt es eine überraschende Wendung. Ermittlungen ergaben, dass die vermeintliche Finderin die Tiere selbst illegal aus Rumänien in die Schweiz eingeführt haben soll. Die Frau gab dies bei der Polizei schliesslich zu.
Am 18. Oktober 2026 wurden in einem Waldstück bei Grenchen zwei etwa zwei Wochen alte Hundewelpen gefunden, (wir berichteten).
Nachdem die beiden Welpen in einem Tierheim untergebracht und dort tierärztlich untersucht worden sind, haben Mitarbeitende der Fachstelle Tierschutz und Umwelt umgehend Ermittlungen aufgenommen. Diese haben schliesslich ergeben, dass die beiden Welpen – entgegen der ersten Aussagen der Finderin – nicht ausgesetzt worden sind.
Wie sich herausstellte, dürfte die Frau (angebliche Finderin) die beiden Welpen aus Rumänien illegal in die Schweiz eingeführt haben. Um die Tiere in der Schweiz zu offizialisieren, hat sie einen Tierarzt kontaktiert und diesem erzählt, dass sie die beiden Welpen im Wald gefunden habe.
Mutmasslich seien diese ausgesetzt worden. Gestützt auf diese Aussage wurde die Frau angewiesen, die Polizei zu informieren. Im Verlauf der polizeilichen Befragung gab die Frau schliesslich zu, dass sie die Welpen nicht gefunden, sondern illegal in die Schweiz eingeführt hat.
Die Beschuldigte wird wegen Irreführung der Rechtspflege und illegaler Einfuhr von Hundewelpen zur Anzeige gebracht. Weitere Angaben werden aus Persönlichkeitsschutzgründen nicht gemacht.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo SO