Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz warnt vor der Lebensgefahr für Hunde in geparkten Autos. Bereits bei milden Aussentemperaturen kann sich ein Fahrzeuginnere innert kurzer Zeit stark aufheizen und für Tiere zur tödlichen Falle werden.
Mit steigenden Temperaturen wächst auch die Gefahr für Hunde, die in parkierten Autos zurückgelassen werden. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) warnt eindringlich vor den oft unterschätzten Risiken, selbst an scheinbar milden Frühlingstagen.
Bereits bei 15 Grad Aussentemperatur kann sich der Innenraum eines Fahrzeugs in der Sonne innerhalb kurzer Zeit auf über 50 Grad aufheizen. Ein kurzer Einkauf oder Kaffeestopp kann für ein Tier im Auto lebensgefährlich werden.
Auch leicht geöffnete Fenster bieten kaum Schutz. Aufgrund des geringen Luftaustauschs können Hunde die Hitze nicht ausreichend durch Hecheln ausgleichen. Im schlimmsten Fall droht ein Hitzschlag mit tödlichem Kreislaufversagen.
Die Stiftung weist zudem darauf hin, dass moderne Technik wie Standklimatisierungen oder App-Überwachung keine Entwarnung bedeutet. Für Passanten ist oft nicht erkennbar, ob solche Systeme aktiv sind.
Was tun, wenn ein Hund im heissen Auto eingeschlossen ist?
- Nach Möglichkeit den Halter suchen, etwa über Lautsprecherdurchsagen in Geschäften.
- Sofort die Polizei informieren.
- In akuten Notfällen und in Absprache mit der Polizei kann auch das Einschlagen einer Scheibe notwendig sein, um das Tier zu retten.

