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Kanton Aargau – 89-Jähriger um 50’000 Franken betrogen

29.01.2026 | 14:10

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Kanton Aargau – 89-Jähriger um 50’000 Franken betrogen

Symbolbild (Bildquelle: Polizei )

Ein Telefonbetrüger hat im Kanton Aargau einen 89-jährigen Mann dazu gebracht, ihm Zugriff auf sein E-Banking zu gewähren. Der Schaden beläuft sich auf über 50’000 Franken.

Am Dienstagnachmittag, 27. Januar 2026, erhielt ein 89-jähriger Aargauer einen Anruf eines angeblichen Bankangestellten. Es bestünde ein Problem mit seinem Konto, weshalb ein Fernwarteprogramm installiert werden müsse, um den Fehler zu beheben. Der überrumpelte Senior folgte der Anweisung, wonach die unbekannte Täterschaft anschliessend mehrere Abbuchungen in Auftrag gab, bevor der Senior überhaupt wusste, was um ihn geschah.
In letzter Zeit häufen sich die gemeldeten Fälle der Telefonbetrüge im Kanton Aargau. Die Kantonspolizei warnt erneut vor dieser Masche, und es soll immer kritisch hinterfragt werden, was gefordert wird. Die Betrüger denken sich teilweise glaubhafte Lügen aus und setzen die Beteiligten stark unter Druck.
In diesem geschilderten Sachverhalt soll der Anruf unterbrochen und bei der zuständigen Bank angefragt werden, ob das überhaupt möglich sei. Im Allgemeinen gilt, niemals Passwörter und Bankdaten herauszugeben oder Fernwartungssysteme zu installieren, um auf das E-Banking Einblick zu verschaffen.
Die Kantonspolizei appelliert dazu, mit nahestehenden Personen, insbesondere älteren Menschen, zu sprechen. Nur so können weitere Delikte verhindert werden. In Verdachtsfällen soll direkt der Polizeinotruf 117 alarmiert werden.
*Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG

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