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Kanton Graubünden – Tempo und Ablenkung häufige Unfallursachen

16.03.2026 | 08:41

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Kanton Graubünden – Tempo und Ablenkung häufige Unfallursachen

(Symbolbild) (Bildquelle: Kantospolizei Graubünden)

Im Kanton Graubünden ereigneten sich im Jahr 2025 insgesamt 2’350 Verkehrsunfälle. Dabei kamen 6 Menschen ums Leben und 592 Personen wurden verletzt. Hauptursachen bleiben überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung. Motorrad- sowie Fahrradunfälle nahmen zu.

Im Jahr 2025 ereigneten sich im Kanton Graubünden insgesamt 2'350 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle. Dies entspricht einer Abnahme gegenüber dem Vorjahr.

Überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung als Risiken

Nach wie vor ist überhöhte Geschwindigkeit bei Verkehrsunfällen im Kanton Graubünden ein Thema. Dabei wurde nicht in jedem Fall die gesetzliche Höchstgeschwindigkeit überschritten, sondern auch die Geschwindigkeit, die nicht an die Strassen- oder Sichtverhältnisse angepasst war. Die Zahl von Verkehrsunfällen durch Ablenkung oder Unaufmerksamkeit ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Eine Kontrolltätigkeit in diesen Bereichen wird auch in Zukunft notwendig sein.

Rückgang bei den Unfällen mit Personenschaden

Erfreulich ist, dass gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Rückgang der Unfälle mit getöteten Personen verzeichnet werden darf. Dies ist der tiefste Wert im Vergleich der letzten 10 Jahre.
Bei den Unfällen mit Personenschaden konnte ein leichter Rückgang verzeichnet werden. Ebenso ging die Anzahl von schwerverletzten Personen zurück. Eine steigende Tendenz muss bei den Verkehrsunfällen im Innerortsbereich festgestellt werden. Diesem gegenüber steht ein Rückgang bei den Verkehrsunfällen im Ausserortsbereich.

Abnahme der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss

Bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss konnte ein Rückgang festgestellt werden. Hingegen ist negativ zu werten, dass die Verkehrsunfälle unter Einwirkung von Betäubungsmittel gestiegen sind. Die Kantonspolizei Graubünden führt im Strassenverkehr regelmässig Kontrollen mit diversen Schwerpunkten durch.

Mehr Motorrad- und Fahrradunfälle jedoch weniger Fussgängerunfälle

Die Anzahl der Motorradunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Trotz des Anstiegs dieser Zahlen, konnte ein Rückgang schwer verletzter Personen bei Motorradunfällen verzeichnet werden. Im vergangenen Jahr stiegen die Unfallzahlen mit Fahrrädern sowie mit E-Bikes. Bei den Unfällen mit Fussgängern konnte ein Rückgang festgestellt werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo GR

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