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Kanton Uri - Covid-19 - Massnahmen bis Ende Mai verlängert

Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektor Christian Arnold dankt Ruth Kappeler als Leiterin des Contact Tracings stellvertretend für alle Beteiligten im Gesundheitswesen für den grossen Einsatz während der Coronapandemie.
Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektor Christian Arnold dankt Ruth Kappeler als Leiterin des Contact Tracings stellvertretend für alle Beteiligten im Gesundheitswesen für den grossen Einsatz während der Coronapandemie. (Bildquelle: Baudirektion Kanton Uri)

Der Regierungsrat hat sich an seiner Sitzung vom 23. April 2021 durch den Sonderstab COVID-19 über die Entwicklung der Coronafallzahlen und die Lage im Gesundheitswesen in Uri informieren lassen. Gegenüber der vergangenen Woche sind die Fallzahlen erneut gestiegen. Dennoch ist das Gesundheitssystem aktuell in der Lage, die Versorgung von kranken Personen sicherzustellen. Sollten die Fallzahlen weiter steigen, kann sich das aber rasch ändern. Derzeit sind zehn an Corona erkrankte Personen im Spital, zwei von ihnen liegen intubiert auf der Intensivstation.

Oberstes Ziel ist, zu verhindern, dass die Gesundheitsversorgung nicht mehr ausreichend gewährleistet werden kann. Deshalb müssen die Fallzahlen im Kanton Uri gesenkt werden - dies geht nur über diszipliniertes Verhalten der Bevölkerung. Die allgemeinen Schutzmassnahmen sind unter www.ur.ch/coronavirus abrufbar. Landammann Urban Camenzind appelliert an die Bevölkerung: «Es kommt auf jede und jeden Einzelnen an! Wenn wir die Fallzahlen nicht drücken können und damit die Sicherstellung der Spitalversorgung gefährdet ist, bleibt dem Regierungsrat nichts anders übrig, als zusätzliche Massnahmen in Uri zu beschliessen.»

Der Regierungsrat hat an der heutigen Sitzung im Grundsatz beschlossen, die aktuell bis Ende April geltenden Massnahmen bis Ende Mai zu verlängern. Es handelt sich dabei um die Maskenpflicht und die flächendeckenden Tests an der Oberstufe, die Begrenzung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an politischen Manifestationen auf 300 Personen und das Ausbruchsmanagement an der Primarschule.

Nach wie vor kommt den Tests ein hoher Stellenwert zu. Der Kanton Uri testet im Vergleich zu anderen Kantonen überdurchschnittlich intensiv. Uri befindet sich seit einigen Wochen an der Spitze der nationalen Vergleichsliste zwischen den Kantonen.

Dank des Gesundheitsdirektors an Mitarbeitende

Ein wichtiger Beitrag zur Pandemiebekämpfung ist die Impfung, die im Kanton Uri gut vorankommt. Auch das Testen in Schulen und Betrieben läuft sehr gut. Seit über einem Jahr versieht die Lungenliga Uri das Contact Tracing im Auftrag des Kantons Uri. Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektor Christian Arnold hat am Donnerstag, 22. April 2021, das Kantonsspital Uri besucht. Er dankte bei dieser Gelegenheit allen, die zur Bewältigung der Pandemie beitragen. Christian Arnold: «Sie leisten einen Topjob, um dieser Pandemie Herr zu werden.» Stellvertretend für alle, die Impfen, Tracen, Testen und Infos vermitteln, übergab er Ruth Kappeler, Geschäftsstellenleiterin der Lungenliga Uri, als «Frau der ersten Stunde» einen Blumenstrauss. Regierungsrat Christian Arnold wird in den nächsten Tagen und Wochen auf den jeweiligen Abteilungen im Kantonsspital vorbeigehen und seinen Dank ausdrücken.