Header Logo

Polizei

ticker

Automundo BannerAutomundo Banner

Kanton Waadt – Betrug durch falsche Polizisten und Bankmitarbeiter

Kanton Waadt – Betrug durch falsche Polizisten und Bankmitarbeiter

26.01.2026 | 08:52

Redaktion Polizeiticker Schweiz

Nächster ❯

Kanton Waadt  – Betrug durch falsche Polizisten und Bankmitarbeiter

Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei )

Die Polizei warnt vor einem erneuten Anstieg von Betrugsfällen mit falschen Polizisten und Bankmitarbeitenden. Vor allem in Lausanne, Nyon und Savigny wurden mehrere Fälle mit hohem Schaden registriert.

Nach einer ruhigeren Phase bis Ende 2025 ist die Zahl der Betrügereien mit falscher Identität in den letzten Wochen nun wieder angestiegen. In der vergangenen Woche hat die Polizei 24 Fälle vom Typ falsche Bankmitarbeiter/Polizisten registriert, darunter 12 Versuche, vor allem in folgenden Ortschaften: Lausanne (9), Nyon (4), Savigny (2). Der Gesamtschaden beläuft sich auf CHF 73'000, davon ein Fall in Lausanne mit einem Schaden von CHF 43'000. Auch die anderen Kantone beobachten einen ähnlichen Anstieg.
Zudem scheinen die Täter ihren Modus Operandi angepasst zu haben, indem sie sich sowohl als Polizisten, zunehmend aber auch als Bankmitarbeitende oder als Angestellte eines CMS ausgeben.
Die Gesamtzahl der bei der Polizei gemeldeten Fälle im Jahr 2025 beträgt 925 (668 Versuche und 257 erfolgreiche Taten), während es 2024 noch 369 waren (229 Versuche und 140 erfolgreiche Taten).

Vorsichtshinweise

Verwalten Sie Ihre Online-Daten: Betrüger nutzen Informationen aus elektronischen Telefonverzeichnissen, in denen Namen, Vornamen, Adresse und Festnetznummer potenzieller Opfer aufgeführt sind.
Die Polizei empfiehlt Familienangehörigen und Nahestehenden von allein lebenden älteren Personen, diesen ihre Hilfe bei der Verwaltung ihrer Bankangelegenheiten anzubieten.
Die Polizei erinnert daran, dass sie niemals zu Privatpersonen geht, um Bankkarten oder Wertgegenstaende zu beschlagnahmen, und wiederholt folgende Ratschläge:
  • Geben Sie keinerlei persönliche oder Bankinformationen an Personen weiter, die Sie telefonisch kontaktieren.
  • Geben Sie keinerlei persoenliche oder Bankinformationen an Personen weiter, die Sie telefonisch kontaktieren.
  • Übergeben Sie niemals Ihre Bankkarten (auch nicht zerschnitten), Ihren PIN-Code oder Wertgegenstände an Unbekannte.
  • Legen Sie auf, wenn Sie Zweifel an der Identitaet des Anrufers haben.
  • Rufen Sie auf keinen Fall über die Wahlwiederholung zurück.
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Polizei.
  • Informieren Sie Ihr Umfeld über diese Masche.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VD

Kategorien:

Waadt
Aktuell

Nächster ❯

Category Banner: waadt