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Küssnacht am Rigi SZ - Polizeieinsatz aufgrund von Schreckschuss-Pistole

Kantonspolizei Schwyz

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Küssnacht am Rigi SZ - Polizeieinsatz aufgrund von Schreckschuss-Pistole
Die Schreckschuss-Pistole löste einen Polizeieinsatz aus

Am Samstagabend, 06.05.2023, sollen laut Meldungen mehrere Schüsse beim Bahnhof Küssnacht am Rigi abgefeuert worden sein. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Schreckschuss-Pistole.

Im Rahmen der sofort ausgelösten Fahndung konnte die Kantonspolizei Schwyz zusammen der Luzerner Polizei und der SBB Transportpolizei in einem Zug in Meggen zwei junge Schweizer festnehmen. Personen wurden keine verletzt.
Kurz vor 22 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung, dass im Bereich des Bahnhofes Küssnacht am Rigi mehrere Schüsse abgegeben worden seien und zwei unbekannte Männer anschliessend einen Zug in Richtung Luzern bestiegen haben sollen.
Unterstützt durch die Luzerner Polizei und die SBB Transportpolizei konnte die Kantonspolizei Schwyz kurze Zeit später in einem Zug in Meggen zwei Schweizer im Alter von 18 und 20 Jahren festnehmen. Dabei trug ein 20-Jähriger eine Schreckschuss-Pistole auf sich und führte im Rucksack fünf Softair-Waffen mit sich. Sämtliche Waffen wurden durch die Kantonspolizei Schwyz für weitere Abklärungen sichergestellt.
Die beiden Männer wurden nach den Einvernahmen in der Nacht auf Sonntag, 7. Mai 2023 wieder entlassen. Der beschuldigte 20-Jährige muss sich nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz verantworten.
Im Zusammenhang mit der unerlaubten Schussabgabe weist die Kantonspolizei Schwyz darauf hin, dass das sichergestellte Imitat selbst für die Profis der Polizei auf den ersten Blick nicht von echten Waffen zu unterscheiden ist und dass es deswegen zu folgenschweren Reaktionen kommen kann. Zudem ist das Tragen solcher Imitationswaffen verboten.
Quelle: Kantonspolizei Schwyz

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