Die Waadtländer Polizei hat auf der Route du Marchairuz einen Töfffahrer mit 181 km/h statt der erlaubten 80 km/h gemessen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eröffnet, der Führerausweis wurde eingezogen.
Die Waadtländer Polizei hat am Sonntag, 19. Juli 2026, auf der Route du Marchairuz einen schweren Raserdelikt nach den Bestimmungen von Via Sicura festgestellt.
Ein 48-jähriger Töfffahrer wurde um 12.42 Uhr im Gebiet Petite Rolat auf Gemeindegebiet von Le Chenit mit einem stationären Lasermessgerät erfasst. Nach Abzug der Messtoleranz betrug seine Geschwindigkeit 181 km/h – erlaubt wären 80 km/h gewesen.
Da eine sofortige Anhaltung nicht möglich war, wurde der im Kanton Genf wohnhafte Mann später in Le Pont von der Gendarmerie gestoppt. Bei der Einvernahme gestand er den massiven Geschwindigkeitsverstoss.
Der Führerausweis wurde umgehend eingezogen. Nach Abschluss der polizeilichen Massnahmen wurde der Mann wieder entlassen.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren und beauftragte die Gendarmerie mit den weiteren Ermittlungen.
Gemäss den Behörden handelt es sich um den 48. Via-Sicura-Fall im Kanton Waadt in diesem Jahr.
Die Waadtländer Polizeikorps erinnern daran, dass nicht angepasste Geschwindigkeit zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt. Raserdelikte können mit einer Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren, einem Führerausweisentzug von mindestens zwei Jahren sowie der Einziehung des benutzten Fahrzeugs geahndet werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VD

