Bei einer Kettenkollision mit vier Fahrzeugen auf der A12 zwischen Matran und Fribourg-Sud sind am Montag, 26. Oktober 2026, sieben Personen verletzt worden. Die Autobahn musste für drei Stunden gesperrt werden. Weil keine Rettungsgasse gebildet wurde, verzögerte sich das Eintreffen der Einsatzkräfte.
Am Montag, 26. Oktober 2026, gegen 16.30 Uhr, rückte die Kantonspolizei Freiburg zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A12 bei Matran in Fahrtrichtung Bern aus, an dem mehrere Fahrzeuge beteiligt waren.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein Fahrzeug zwischen Matran und Fribourg-Sud vom Pannenstreifen auf die Autobahn A12 ein. Kurz darauf kam es zu einer Kettenkollision mit vier beteiligten Fahrzeugen. Sieben Personen wurden verletzt und mit Ambulanzen in Spitäler gebracht. Der Lenker des ersten Fahrzeugs setzte seine Fahrt fort. Seine Identität ist derzeit nicht bekannt.
Die Unfallfahrzeuge kamen quer auf den Fahrstreifen zum Stillstand, blockierten die Fahrbahn vollständig und verursachten erhebliche Verkehrsbehinderungen. Da im entstandenen Stau keine Rettungsgasse gebildet wurde, verzögerte sich das Eintreffen der Rettungskräfte.
Um die genauen Unfallumstände zu klären, wurden die Spezialisten der Unfalltechnische Gruppe (UTG) der Kantonspolizei vor Ort eingesetzt. Die Autobahn musste während drei Stunden gesperrt werden, um den Rettungseinsatz, die Unfallaufnahme sowie das Abschleppen der Fahrzeuge durch den zuständigen Abschleppdienst zu ermöglichen.
Die Ermittlungen sind im Gang.
Empfehlung:
Die Kantonspolizei erinnert die Autofahrenden daran, wie wichtig es ist, bereits bei den ersten Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn eine Rettungsgasse zu bilden, ohne auf das Eintreffen der Einsatzfahrzeuge zu warten.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo FR