Gleich mehrere Badeunfälle haben sich innerhalb von 24 Stunden auf dem Rhein und der Reuss im Kanton Aargau ereignet. Ein Mann kam ums Leben, nach einem weiteren wird weiterhin intensiv gesucht, während eine dritte Person gerettet werden konnte.
Am Freitagabend, 26.06.2026 gegen 19:00 Uhr meldeten mehrere Personen, dass ein 35-jähriger Slowake, der in der Region Möhlin wohnhaft ist, beim Baden mit Kollegen in den Rhein ging und mutmasslich ertrunken sein dürfte.
Der Rheinrettung der Feuerwehr Rheinfelden gelang es, den Mann mit einem Rettungsboot aus dem Wasser zu ziehen und zusammen mit der eingetroffenen Ambulanz umgehende Reanimationsarbeiten einzuleiten. Anschliessend wurde er ins Spital verbracht, wo er einige Stunden später verstarb.
Kurz nach 23:00 Uhr ging am selben Abend dann die Meldung ein, dass eine Person an der Reussbrücke in Gebenstorf in die Reuss gesprungen und nun nicht mehr zu sehen sei. Die umgehend eingeleiteten Suchmassnahmen mit diversen Polizeipatrouillen und einem Rettungshelikopter dauerten bis weit in die Nacht hinein. Der 20-jährige Somalier, wohnhaft im Kanton Thurgau konnte bislang nicht gefunden werden. Die Suchmassnahmen werden nun bei Tageslicht fortgesetzt.
Am Samstagmorgen, 27.06.2026 gegen 01:00 Uhr ging die Meldung ein, wonach in Laufenburg ein Mann im Rhein am Schreien sei. Offenbar habe er keine Luft mehr. Die umgehend aufgebotenen Rettungskräfte, u.a. auch die Deutsche Polizei, konnten einen 43-jährigen Deutschen retten und in Spitalpflege verbringen.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zusammen mit der zuständigen Staatsanwaltschaft zur genauen Klärung der Unfallursachen aufgenommen. Ebenso rät sie in diesen hochsommerlichen Temperaturen beim Baden in Seen und Flüssen vorsichtig zu sein. Trinken Sie keinen Alkohol und schätzen Sie Ihre Schwimmfähigkeit realistisch ein.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG

