Symbolbild (Bildquelle: TickerMedia)
Im Spital Muri könnten bis zu 2'000 Personen pro Woche geimpft werden. Der Impfstoff reicht derzeit aber nur für 500 Personen pro Woche. In den kommenden Wochen nimmt der Kanton schrittweise sechs weitere Standorte in Betrieb. Zum Einsatz kommen viele freiwillige Helferinnen und Helfer, die dem Aufruf des Kantons zur Unterstützung der Impfkampagne gefolgt sind.
Seit heute Montagmorgen können sich Aargauerinnen und
Aargauer in Muri impfen lassen. Der Kanton Aargau hat im
Spital Muri einen weiteren Impfstandort eröffnet. Er ergänzt
die bisherigen Standorte:
• Aarau (Kantonsspital Aarau)
• Baden (Kantonsspital Baden)
• Muri (Spital Muri)
• Windisch (Kantonsspital Baden auf Areal Königsfelden)
Die Anmeldung erfolgt wie für die anderen Impfzentren über
www.ag.ch/covid-impfanmeldung.
Für Personen ohne Internetzugang und Mobiltelefon bieten die Aargauer Apotheken
Unterstützung bei der Terminregistrierung für die Impfung an. Dafür benötigen Sie lediglich eine Festnetz-Telefonnummer. Über die
Hausärztinnen und Hausärzte sind zurzeit keine Termine zu
erhalten.
Weitere Standorte folgen
Am 8. Februar 2021 kommt am Standort Rheinfelden ein
weiteres Impfzentrum hinzu. Danach folgen die Standorte
bei den Spitälern in Zofingen, Leuggern, Menziken, Laufenburg und in Aarau (Klinik Hirslanden). Weiterhin sind im ganzen Kanton zehn mobile Teams unterwegs, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegende in den rund 150 Pflegeheimen im Kanton impfen.
Kapazität weiter ausbauen
Mit dem vierten Impfstandort steigt die Kapazität in den kantonalen Impfzentren auf rund 18'000 Termine pro Woche.
Wegen der noch immer geringen Verfügbarkeit des Impfstoffs kann diese Kapazität aber derzeit nicht ausgeschöpft
werden. "Wenn wir unsere Kapazität voll ausbauen, können
wir in Muri bis zu 2'000 Impfdosen pro Woche verabreichen",
sagt Stephan Schärer, Leiter der Covid-19-Task-Force Spital
Muri. Dafür stehen in Muri 19 Personen im neuen Impfzentrum im Einsatz. Darunter sind bereits am Spital Muri tätige
Personen, die ihr Pensum erhöht haben, sowie freiwillige
Personen, die der Kanton zur Unterstützung angestellt hat.
Aargauerinnen und Aargauer helfen mit
Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati zeigte sich bei seinem Besuch in Muri beeindruckt und dankte dem Spital Muri
für die geleistete Vorbereitung und die Mitwirkung im kantonalen Impfprojekt. "Mehrere 100 Personen haben sich bei
uns gemeldet und ihre Unterstützung für den Betrieb der
Impfzentren angeboten. Die Solidarität im Kanton Aargau ist
gross, und allen Beteiligten gebührt ein grosser Dank", so
der Gesundheitsdirektor. "Einige dieser Personen stehen
bereits seit mehreren Wochen im Einsatz, weitere werden
sich in den Impfzentren engagieren, die im Verlauf des Februars ihre Türen öffnen."


