Die Sicherheitsbehörden ziehen nach den beiden Schweizer Etappen der Tour de France Femmes eine positive Bilanz. Mehrere Zehntausend Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Rennen, grössere Zwischenfälle blieben aus.
Positive Bilanz nach den Schweizer Etappen
Die Sicherheitsbehörden ziehen nach den ersten beiden Etappen der Tour de France Femmes 2026 auf Schweizer Boden eine positive Bilanz. Die Rennen am 1. und 2. August verliefen weitgehend störungsfrei und ohne grössere Zwischenfälle.
Die Fahrerinnen und der Werbetross legten auf den Etappen mit Start in Lausanne und Aigle insgesamt 285,9 Kilometer durch die Kantone Waadt, Freiburg, Wallis und Genf zurück. Entlang der Strecke sowie in den beiden Startorten verfolgten mehrere Zehntausend Zuschauerinnen und Zuschauer das Rennen.
2'300 Einsatzkräfte im Einsatz
Für die Sicherheit sorgte ein unter Leitung der Kantonspolizei Waadt eingerichteter Einsatzstab. Insgesamt waren rund 2'300 Einsatzkräfte im Einsatz, die mehr als 2'000 Verkehrspunkte entlang der Strecke absicherten.
Unterstützt wurden sie unter anderem vom Zivilschutz, den Kantonspolizeien Waadt, Freiburg, Wallis und Genf, der Stadtpolizei Lausanne, den betroffenen Gemeindepolizeien, der französischen Gendarmerie und Nationalpolizei sowie Feuerwehren, Rettungsdiensten, Zoll, Verkehrsbehörden, öffentlichen Verkehrsbetrieben, privaten Sicherheitsdiensten und dem Organisationskomitee des Grand Départ Suisse.
Ein Zwischenfall mit einem Kind
Während der beiden Renntage kam es zu keinen grösseren Sicherheitsvorfällen. Lediglich ein einzelner Zwischenfall wurde am 2. August registriert: In La Tour-de-Peilz erfasste ein Fahrzeug des Werbekonvois einen siebenjährigen Jungen. Das Kind wurde medizinisch versorgt und mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht.
Nach Angaben der Behörden konnten die Rettungsdienste während der gesamten Veranstaltung ihre vorgesehenen Einsatzzeiten jederzeit einhalten.
Die Waadtländer Kantonspolizei und ihre Partner zeigten sich mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden und dankten der Bevölkerung sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihre Geduld und die Einhaltung der Sicherheitshinweise.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VD

