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Rega fliegt 2025 mehr Einsätze und hilft täglich 36 Patienten

04.02.2026 | 08:16

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Rega fliegt 2025 mehr Einsätze und hilft täglich 36 Patienten

Rettungseinsatz aus der Luft – Rega-Crew bei einer Bergung. (Bildquelle: Rega)

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat im Jahr 2025 mehr Menschen geholfen als im Vorjahr. Insgesamt wurden über 13'000 Patientinnen und Patienten in der Schweiz und im Ausland medizinisch betreut oder transportiert.

Der Anstieg von 2,5 Prozent bei der Anzahl Patientinnen und Patienten gegenüber dem Vorjahr entspricht der durchschnittlichen Entwicklung der letzten fünf Jahre. Die Helikoptercrews standen für 11'812 Personen im Einsatz. 1'356 Patientinnen und Patienten wurden medizinisch betreut in einem der drei Ambulanzjets oder in einem Linienflugzeug in ihre Heimat geflogen.
Rega fliegt 2025 mehr Einsätze und hilft täglich 36 Patienten

Die Einsatzzentrale der Rega koordiniert Rettungsflüge rund um die Uhr. (Bildquelle: Rega)

Mehr Arbeit für die Einsatzzentrale

Die Einsatzzentrale der Rega organisierte insgesamt 20'463 Einsätze – fast 800 mehr als im Jahr zuvor. Dies entspricht einem Tagesdurchschnitt von 56 Einsätzen. Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt liegen die Einsatzzahlen des vergangenen Jahres 7 Prozent höher.
Die Anzahl Patientinnen und Patienten und die der Einsätze sind nicht deckungsgleich, weil bei Rega-Einsätzen beispielsweise mehrere Patienten an Bord der Helikopter oder Ambulanzjets sein können, Suchflüge ohne Patiententransport stattfinden und die Rega-Einsatzzentrale unter anderem auch die Einsätze der Bergretter des Schweizer Alpen-Club SAC oder Transporte von Nutztieren zugunsten der Berglandwirtschaft organisiert.
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Rega-Helikopter im Einsatz über der Schweiz (Bildquelle: Rega)

Zunahme bei den Helikoptereinsätzen

Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl der Helikoptereinsätze auf 15'265 (+3,7 %). Die Anzahl Primäreinsätze, also Rettungseinsätze direkt am Ereignisort, nahmen zu (9'127 Einsätze, +5,0 %), während die Sekundäreinsätze, also die Verlegungsflüge zwischen Spitälern, leicht zurückgingen (2'591 Einsätze, –5,1 %).
Die Einsätze der Helikoptercrews werden durch die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter der nationalen Luftrettungszentrale der Rega koordiniert. Sie disponieren von dort aus die Crews der schweizweit 14 Rega-Basen sowie Einsatzkräfte von Partnerorganisationen.
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Rega-Crews bringen medizinische Hilfe schnell an den Einsatzort. (Bildquelle: Rega)

Wetter beeinflusst Einsatzgeschehen

Die Anzahl Rega-Einsätze unterliegt natürlichen Schwankungen und widerspiegelt die Wetterbedingungen und das Freizeitverhalten der Bevölkerung und Touristen in der Schweiz.
Insgesamt verzeichnete die Schweiz im vergangenen Jahr mit Ausnahme des eher regnerischen Julis einen relativ sonnigen und warmen Sommer. Dies widerspiegeln auch die Einsatzzahlen: Im Juni flogen die Rega-Crews mehr Einsätze als im Vorjahr (1'462, +17,9 %), im Juli (1'736, –8,0 %) hingegen waren sie weniger häufiger in der Luft.
Rega fliegt 2025 mehr Einsätze und hilft täglich 36 Patienten

Die Rega hilft täglich im Schnitt 36 Patientinnen und Patienten. (Bildquelle: Rega)

Medizinische Hilfe auch im Ausland

Die Rega hilft nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. 2025 wandten sich 2'590 Personen mit medizinischen Problemen im Ausland an die Rega (+1,5 %). 1'234 von ihnen (+2,5 %) konnte die Rega telefonisch weiterhelfen.
Für 1'356 Patientinnen und Patienten war eine Repatriierung in die Heimat medizinisch notwendig. Die Rega sorgt in solchen Fällen dafür, dass die Betroffenen nach Hause zurückkehren können – an Bord von einem ihrer drei Ambulanzjets oder eines Linienflugzeugs.
Rega fliegt 2025 mehr Einsätze und hilft täglich 36 Patienten

Ambulanzjet der Rega für Rückführungen aus dem Ausland. (Bildquelle: Rega)

Rega-Ambulanzjets etwas häufiger in der Luft

Die drei Ambulanzjets der Rega waren im vergangenen Jahr etwas öfter in der Luft als im Vorjahr: Die Jetcrews flogen insgesamt 1'049 Einsätze (+1,5 %) und transportierten dabei 1'046 Patientinnen und Patienten (+1,7 %).
Für 310 Personen organisierten die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter einen Rückflug im Linienflugzeug (–2,8 %). Diese ökonomische und ökologische Alternative zum Ambulanzjet wird immer dann berücksichtigt, wenn der Zustand der Patientin oder des Patienten stabil genug ist, keine negativen Auswirkungen auf Mitreisende zu erwarten und ausreichend Sitzplätze an Bord des Linienflugzeugs verfügbar sind.
Auch die Anzahl Repatriierungen schwankt, und die Einsatztätigkeit der Rega-Jets ändert sich entsprechend der Reise- und Arbeitstätigkeit der Schweizer Bevölkerung im Ausland.
Quelle der Nachricht: Rega

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