Rega fliegt schweizweit über 100 Einsätze am Hitze-Wochenende
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Am Wochenende vom 27. und 28. Juni 2026 koordinierte die Rega schweizweit über 100 Rettungseinsätze. Neben Menschen in Not wurden auch rund 20 Bergungseinsätze für Nutztiere organisiert.
Viele Menschen benötigten am Wochenende nach Sport-, Berg-, Flug- oder Verkehrsunfällen rasche Hilfe. Die Rega-Crews evakuierten zudem blockierte Wanderer und flogen Patientinnen und Patienten nach akuten Erkrankungen in geeignete Spitäler. Auch für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler wurde die Rega aufgeboten. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen der Helikoptercrews die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.
Rega-Ambulanzjets weltweit im Einsatz
Die Rega war auch in diesen Tagen nicht nur in der Schweiz, sondern auf der ganzen Welt für Menschen in Not im Einsatz. An Bord der drei Ambulanzjets wurden erkrankte oder verletzte Personen aus Thailand, Kroatien oder Dänemark zurück in ihre Heimat geflogen.
Wenn die Patienten Tiere sind
Die Rega hilft jedoch nicht nur Menschen. Auch Kühe und andere Nutztiere gehören manchmal zu den «Patienten» der Rega. Seit vielen Jahren unterstützt sie die Berglandwirtschaft: Wenn verletzte, verstiegene, kranke oder tote Nutztiere in unwegsamem Gelände nicht anders geborgen werden können, organisiert die Rega den Helikoptertransport bis zur nächsten befahrbaren Stelle.
An diesem Wochenende organisierten die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter rund 20 solcher Einsätze. Diese sogenannten «Contadino-Einsätze» werden jedoch meist von kommerziellen Helikopter-Transportunternehmen im Auftrag der Rega durchgeführt – damit die Rettungshelikopter jederzeit für medizinische Notfälle bereitstehen. Einen kleinen Teil der Einsätze fliegen Rega-Nachwuchspiloten mit dem Schulungshelikopter der Rega.
Quelle der Nachricht: Rega
