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Ruhige Pfingsttage für die Rega-Crews

Symbolbild – Transportinkubator
Symbolbild – Transportinkubator (Bildquelle: Rega Mediendienst)

Über das verlängerte Pfingstwochenende blieb es bei der Rega aufgrund der unbeständigen Wetterverhältnisse relativ ruhig. Zwischen 22. und 24. Mai 2021 mussten die Crews rund 60 Mal ausrücken.

Die Einsätze in der Schweiz über Pfingsten zeigen das breite Einsatzspektrum der Rega: Rund die Hälfte aller Einsätze leisteten die Rega-Crews für erkrankte Menschen, die übrigen Einsätze standen in Zusammenhang mit Verkehrs-, Sport- und Wanderunfällen. Auch für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler standen die Helikopter der Rega im Einsatz. Aufgrund der unbeständigen Wetterverhältnisse ist die Einsatztätigkeit der Rettungshelikopter über die Pfingsttage 2021 als durchschnittlich einzustufen. Die Zahlen zeigen, dass die Rega-Einsätze die Wetterbedingungen und das Freizeitverhalten der Schweizer Bevölkerung widerspiegeln.

Schnelle Hilfe aus der Luft für eine verunfallte Mountainbikerin
In der Orbe-Schlucht nahe Ballaigues (VD) verunfallte am frühen Samstagabend eine Mountainbikerin im Wald. Die Verunfallte stürzte rund zehn Meter in den Fluss und konnte sich trotz mittelschweren Verletzungen an einem Stein im Wasser festhalten. Die alarmierte Rega-Einsatz-zentrale bot unverzüglich die Crew der Rega-Basis Lausanne auf. Aufgrund der Informationen bei der Alarmierung nahm die aufgebotene Crew in unmittelbarer Nähe zum Unfallort einen Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) auf.

Die RSH werden von der Alpinen Rettung Schweiz, einer Stiftung der Rega und des Schweizer Alpen-Club SAC, ausgebildet und zur Verstärkung der Rega-Crew immer dann hinzugezogen, wenn für eine Rettung in schwierigem Gelände Unterstützung erforderlich ist. Die verunfallte Bikerin wurde nach einer ersten medizinischen Versorgung im Flussbett mit der Rettungswinde ausgeflogen und für die weitere medizinische Behandlung ins nächste, geeignete Spital transportiert.

Im Einsatz für die jüngsten Rega-Patienten
Auch für die jüngsten Rega-Patienten waren die Helikopter in der Luft: Gleich zwei Mal transportierten Rega-Crews über Pfingsten ein Frühgeborenes in ein Zentrumsspital. Einmal half die Rega-Crew aus Basel und einmal die Crew der Basis Untervaz den jungen Patienten beim Start ins Leben. Bei diesen hochkomplexen Einsätzen mit dem Transportinkubator wird die Rega-Crew jeweils von einem spezialisierten Team für Neugeborenenmedizin eines Kinderspitals begleitet. Der Transportinkubator der Rega stellt sicher, dass unter anderem die Beatmung der Neugeborenen für den Transport zwischen Ausgangs- und Zielspital nicht unterbrochen werden muss und die Behandlung auch während des gesamten Flugs nahtlos weitergeführt werden kann.