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Seepolizei Thurgau rettet 174 Menschen aus Seenot

13.03.2026 | 10:04

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Seepolizei Thurgau rettet 174 Menschen aus Seenot

Ein Polizeitaucher trifft Vorbereitungen für die Bergung der Gin-Kugel. (Bildquelle: Kantonspolizei Thurgau)

Die Seepolizei Thurgau registrierte 2025 insgesamt 22 Unfälle auf Bodensee, Hochrhein und weiteren Gewässern im Kanton. Vier Menschen starben, fünf wurden verletzt. Gleichzeitig retteten Einsatzkräfte 174 Personen aus Seenot. Die Unfallzahlen blieben im Vergleich zum Vorjahr stabil.

Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau hat ein durchschnittliches Jahr hinter sich. Im Jahr 2025 registrierten die Einsatzkräfte 22 Unfälle auf den Thurgauer Gewässern, vier Menschen verloren dabei ihr Leben, fünf wurden verletzt.
Die Gesamtzahl der Unfälle auf dem Thurgauer Teil des Bodensees, dem Hochrhein sowie weiteren Gewässern im Kanton lag damit leicht unter dem Vorjahr (2024: 23 Unfälle) und unter dem langjährigen Durchschnitt.
Seepolizei Thurgau rettet 174 Menschen aus Seenot

Auch im Jahr 2025 mussten mehrere Gegenstände aus den Gewässern geborgen werden. (Bildquelle: Kantonspolizei Thurgau)

Die Wassersportsaison 2025 verlief für die Seepolizei insgesamt durchschnittlich. Dies dürfte unter anderem auf die weniger wassersportfreundlichen Wetterverhältnisse in der ersten Jahreshälfte sowie das Ausbleiben aussergewöhnlich starker Sturmereignisse zurückzuführen sein.
Im vergangenen Jahr mussten die Seepolizei und die SLRG Arbon zu 17 Einsätzen im Sturmwarndienst ausrücken. Gleichzeitig stieg die Zahl der registrierten Seenotfälle auf 94 Einsätze. Dabei konnten 174 Personen gerettet werden, die das Ufer nicht mehr aus eigener Kraft erreicht hätten.
Seepolizei Thurgau rettet 174 Menschen aus Seenot

Unfälle mit Wiffen bergen ein sehr grosses Gefahrenpotential. (Bildquelle: Kantonspolizei Thurgau)

Der Wasserstand des Bodensees lag während eines Grossteils des Jahres deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt und näherte sich teilweise rekordtiefen Werten. Gegen Ende des Jahres normalisierten sich die Pegelstände wieder.
Die Präventionskampagne „Ufm Rhy“ wurde auch 2025 gemeinsam mit der Schaffhauser Polizei und der Wasserschutzpolizei Baden-Württemberg weitergeführt. Sie macht Rheinbenutzerinnen und -benutzer mit auffälligen Botschaften auf Gefahren wie Wiffen, Kursschiffe oder Brückenpfeiler aufmerksam und gibt Sicherheitstipps.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo TG

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