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Zürich

«SlowTown Winterthur» - Diese Kampagne wird jetzt gestartet

In Winterthur startet eine neue Kampagne die auch von der Stadtpolizei getragen wird.
In Winterthur startet eine neue Kampagne die auch von der Stadtpolizei getragen wird. (Bildquelle: Stadtpolizei Winterthur)

Die Stadtpolizei Winterthur laciert zusammen mit TCS, VCS, Fussverkehr Schweiz und Pro Velo die Kampagne «SlowTown Winterthur». Die Kampagne fokussiert auf die Fussgängerzone in der Winterthurer Altstadt und will die gegenseitige Rücksichtnahme fördern.

Die Fussgängerzone in der Winterthurer Altstadt ist schweizweit die grösste ihrer Art und weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt und beliebt – in der heutigen Form und Grösse seit über zwanzig Jahren. Die Fussgängerzone wird entsprechend rege genutzt, nicht nur von Fussgängerinnen und Fussgängern. Auch Velos, E-Bikes und E-Trottinette dürfen einen Teil der Zone befahren, jedoch nur im Schritttempo. Das Gleiche gilt für Fahrzeuge, die Güterumschlag tätigen oder anderweitig berechtigt sind, die Altstadt zu befahren.

Leider geht es in der Fussgängerzone nicht immer rücksichtsvoll zu und her. Dabei spielt das Überschreiten des Schritttempos eine zentrale Rolle. Dies führt zu Konflikten, gefährlichen Situationen oder gar zu Unfällen. Aus diesem Grund lanciert die Stadtpolizei Winterthur zusammen mit TCS, VCS, Fussverkehr Schweiz und Pro Velo Winterthur die Kampagne «SlowTown Winterthur». Der Kern der Kampagne ist nicht der drohende (Polizei)-Mahnfinger, sondern ein sympathisches Faultier, das alle Verkehrsteilnehmenden an das geltende Schritttempo erinnert und die gegenseitige Rücksichtnahme fördern soll.

Nebst Strassenschildern, die an den neuralgischen Stellen aufgestellt werden, kommen Plakate und Postkarten zum Einsatz. Ergänzend dazu wird die Kampagne auch auf den Social-Media-Plattformen zu sehen sein. Zudem wird die Stadtpolizei Winterthur in der Altstadt verstärkt präsent sein und aktiv auf die Verkehrsteilnehmenden zugehen.

Die Kampagne läuft voraussichtlich bis nach den Herbstferien und soll im nächsten Jahr weitergeführt werden.