Symbolbild (Bildquelle: Feuerwehr)
In der Nacht auf Freitag hat sich am Bahnhof Spiez ein Chemievorfall ereignet. Bei einem Tanklastwagen wurde eine geringe Konzentration einer chemischen Substanz gemessen. Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Güterverkehr musste unterbrochen und der Bahnhof abgesperrt werden.
Am Freitag, 24. September 2021, kurz nach 1.20 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern
ein Chemievorfall am Bahnhof Spiez gemeldet. Gemäss aktuellen Erkenntnissen
hielt eine Güterwagenkomposition mit Lastwagen am Bahnhof in Spiez an, wobei
durch den Lokführer ein beissender Geruch festgestellt wurde.
Die rund 30
umgehend ausgerückten Angehörigen der Chemiewehr und Feuerwehr Thun sowie
der Feuerwehr Spiez konnten aufgrund von durchgeführten Luftmessungen den
Tanklastwagen eruieren, von welchem der Geruch ausging. Dabei konnte eine
geringe Konzentration einer chemischen Substanz, welche grösstenteils in der
Industrie verwendet wird, festgestellt werden.
Den weiteren Abklärungen zufolge trat keine Flüssigkeit aus. Die Angehörigen der
Feuerwehren konnten beim betroffenen Lastwagen kein Leck und auch keine
defekten Dichtungen feststellen. Es ist gestützt auf die aktuellen Erkenntnisse davon
auszugehen, dass beim Befüllen des Tankes eine geringe Menge der chemischen
Substanz auf die Isolation spritzte und so den Geruch auslöste.
Eine Person musste zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden. Es bestand keine
Gefahr für die Bevölkerung. Aus Sicherheitsgründen wurde der Güterverkehr für
mehrere Stunden unterbrochen sowie der Bahnhof und die Bahnhofstrasse gesperrt.
Quelle: Kapo BE

