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Stadt Bern – Gewaltsame Vorfälle am Rande von Gerichtsprozess

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Bern)

Am Montagvormittag stand die Kantonspolizei Bern vor dem Hintergrund eines Gerichtsprozesses in Bern im Einsatz. So kam es zu Provokationen und Aggressionen zwischen zwei Motorradclubs. Ein unmittelbares Aufeinandertreffen der rivalisierenden Gruppierungen konnte verhindert werden. Unter anderem in Folge von Stein- und Flaschenwürfen mussten mehrmals Mittel eingesetzt werden. Rund um das Bollwerk waren die Strassen mehrere Stunden gesperrt.

Anlässlich des Gerichtsprozesses im Zusammenhang mit den Vorfällen vom 11. Mai 2019 in Belp haben sich am Montagmorgen, 30. Mai 2022, gegen 7:00 Uhr, beim Amtshaus in Bern zahlreiche Personen von zwei Motorradclubs versammelt. Durch die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern konnten diese örtlich getrennt gehalten werden. Nachdem es zu gegenseitigen Provokationen und Aggressionen zwischen den beiden Gruppierungen gekommen war und auch Gegenstände, darunter vor allem Steine und Flaschen, geworfen wurden, mussten durch die Polizistinnen und Polizisten Gummigeschosse, Pfefferspray sowie Diensthunde eingesetzt werden. Ein unmittelbares Aufeinandertreffen der beiden Motorradclubs konnte somit verhindert und Distanz geschaffen werden.

Die Kantonspolizei Bern stand während des Vormittags weiter im Einsatz und beobachtete die Lage laufend. Als gegen 11:30 Uhr die Angehörigen eines Motorradclubs in Richtung Lorraine aufbrechen wollten, kam es ein weiteres Mal zu gegenseitigen Steinwürfen, weshalb die Einsatzkräfte erneut Mittel einsetzen mussten. Mittels Gummigeschossen und dem Wasserwerfer konnte die Situation beruhigt werden. Angaben zu verletzten Personen liegen nicht vor. Aus Sicherheitsgründen mussten mehrere Strassen rund um das Bollwerk während mehrerer Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen, wobei insbesondere auch der öffentliche Verkehr betroffen war.

Weitere Abklärungen zu den Ereignissen wurden durch die Kantonspolizei Bern aufgenommen. Das Sicherheitsdispositiv wird weiter aufrechterhalten.

Quelle: Kapo BE