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Stettfurt TG – Geldabholer bei Telefonbetrug in flagranti ertappt

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Eine ältere Frau mit weißen Haaren hält sich besorgt das Gesicht, während sie mit einem Smartphone telefoniert. Sie sitzt in einem hellen Raum vor einem Laptop.
Symbolbild (Bildquelle: Prostock-studio, Adobe Stock)

Am Dienstag, 22. September 2026, verhinderte die Kantonspolizei Thurgau in Stettfurt einen Telefonbetrug und nahm einen Geldabholer direkt bei der Übergabe fest.

Gegen 11.30 Uhr erhielt die Kantonspolizei Thurgau einen Hinweis, wonach in Stettfurt eine 62-jährige Frau einem angeblichen Banksicherheitsdienst Geld übergeben wolle. Die Einsatzkräfte begaben sich umgehend nach Stettfurt und konnten einen Geldabholer in flagranti bei der Geldübergabe festnehmen.
Die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat gegen den 28-jährigen Serben eine Strafuntersuchung eröffnet.
Bitte sensibilisieren Sie Personen in Ihrem Umfeld:
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Echte Bankmitarbeitende oder Polizistinnen und Polizisten verlangen niemals die Übergabe von Geld oder Wertsachen.
  • Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Bankmitarbeiter oder Polizisten handelt. Wie? 1. Beenden Sie das Gespräch (Verbindung beenden) 2. Rufen Sie Ihre Bankfiliale oder die Notrufnummer 117 an. 3. Erklären Sie die Situation und fragen Sie, ob tatsächlich Mitarbeitende der Bank respektive der Polizei angerufen haben.
  • Lassen Sie sich nicht durch Telefonnummern auf Ihrem Telefondisplay in die Irre führen. Es ist technisch einfach möglich, die Nummer des Anrufenden zu verändern.
  • Im Telefonbuch (auch online) ist vielfach der volle Name der Geschädigten zu finden. Wenn dieser auf eine ältere und allenfalls alleinstehende Person hindeutet, ist das für die Betrüger interessant. Überlegen Sie, ob für Sie auch eine Abkürzung (beispielsweise „E. Muster“ anstatt „Elisabeth Muster“) möglich wäre oder lassen Sie den Eintrag ganz löschen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo TG

Kategorien:

Thurgau
Verkehr

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