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Strengelbach AG – Tod eines Mannes für zu Chemiewehr-Einsatz

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Eine rote Kerze mit einer brennenden Flamme ist vor einem dunklen Hintergrund zu sehen. Die Kerzenflamme erleuchtet dezent die unmittelbare Umgebung der Kerze.

Symbolbild (Bildquelle: Redaktion Polizeiticker)

Heute Freitag, 29. Mai 2026, wurde in einer Wohnung in Strengelbach ein toter Mann vorgefunden. Die Einsatzkräfte stiessen dabei auf hochgiftige Blausäure. In der Folge zeigten zehn Personen, darunter auch ein Kind, Vergiftungssymptome. Nach ersten Erkenntnissen steht ein Suizid im Vordergrund.

Am Freitag, 29. Mai 2026, ging kurz nach 08.00 Uhr die Meldung über einen Todesfall in Strengelbach ein. Die ausgerückten Einsatzkräfte fanden in einer Wohnung am Meisenweg einen leblosen Mann vor. Bei den weiteren Abklärungen stiessen sie auf eine zunächst unbekannte chemische Substanz.
Wenig später äusserten zwei Angehörige des Verstorbenen, zwei Mitarbeitende des Rettungsdienstes sowie drei Angehörige der Polizei Atembeschwerden, Übelkeit und weitere Vergiftungssymptome. Ambulanzen brachten die Betroffenen zur Kontrolle ins Spital. Im weiteren Verlauf zeigten auch drei Anwohnerinnen – zwei Frauen und ein Kind – entsprechende Symptome. Auch sie wurden zur medizinischen Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Feuerwehr Strengelbach sperrte das Gebiet rasch grossräumig ab und leitete den Verkehr um. Für die Bevölkerung bestand keine unmittelbare Gefahr.
Abklärungen ergaben später, dass es sich bei der chemischen Substanz um Blausäure handelte. Die Umstände vor Ort und die bisherigen Erkenntnisse deuten auf einen Suizid hin.
Nebst der Kantonspolizei, der Regionalpolizei Zofingen und der Feuerwehr Strengelbach standen die Chemiewehr, das Kantonale Katastrophen-Einsatzelement (KKE), das Institut für Rechtsmedizin sowie mehrere Ambulanzen während mehrerer Stunden im Einsatz.
Kurz nach 16.00 Uhr konnten die betroffenen Wohnungen im Mehrfamilienhaus wieder freigegeben und die Verkehrsumleitung aufgehoben werden. Bis auf eine Person konnten inzwischen sämtliche Betroffenen das Spital wieder verlassen.
Ebenfalls vor Ort eröffnete die zuständige Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eine Untersuchung. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.

Blausäure (Cyanwasserstoff) ist eine hochgiftige chemische Verbindung, die bei Kontakt oder Inhalation zu schweren Vergiftungen führen kann. Symptome einer Blausäurevergiftung sind Atembeschwerden, Übelkeit und Schwindel.

Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG

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