(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)
Am Montag, 1. Juni 2026, hat die Regionalpolizei Suret in Suhr einen mutmasslichen Telefonbetrüger festgenommen. Dank des raschen Eingreifens der Polizei konnte ein Betrug zum Nachteil eines Seniors verhindert werden.
Am Montag, 1. Juni 2026, erhielt ein Senior den Auftrag, eine grössere Bargeldsumme abzuheben und diese anschliessend einem angeblichen Polizisten zu übergeben. Familienangehörigen kam die Situation verdächtig vor, worauf sie den Polizeinotruf verständigten.
Umgehend rückten Patrouillen der Regionalpolizei Suret und der Kantonspolizei Aargau an die angegebene Adresse aus. Während einer mutmasslich beteiligten Person unerkannt die Flucht gelang, hielt eine Patrouille der Regionalpolizei Suret im Zuge der Fahndung eine verdächtige Person an, die sich zu diesem Zeitpunkt vor Ort aufhielt und telefonierte.
Bei dem Mann handelt es sich um einen 21-jährigen Ukrainer. Die Polizei nahm ihn unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eröffnete eine Untersuchung. Die Ermittlungen sollen nun klären, in welcher Verbindung der Festgenommene zu den Betrugsversuchen steht.
Gemäss den bisherigen Abklärungen hatten unbekannte Betrüger bereits einige Wochen zuvor Kontakt mit dem Senior aufgenommen. Sie gaben sich als Mitarbeitende eines IT-Unternehmens aus und veranlassten ihn, verschiedene Anwendungen auf seinem Mobiltelefon zu installieren und sich in sein E-Banking einzuloggen. Ob ein Zusammenhang zwischen diesen Personen und den falschen Polizisten besteht, ist ebenfalls Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Dank des rechtzeitigen Einschreitens der Angehörigen und der Polizei konnten unberechtigte Transaktionen verhindert werden. Für den Senior entstand somit kein finanzieller Schaden.
Vorsicht vor Telefonbetrug
Die Kantonspolizei Aargau mahnt zur Vorsicht. Wer von unbekannten Personen telefonisch zur Herausgabe von Geld, Wertgegenständen oder Zugangsdaten aufgefordert wird, sollte das Gespräch umgehend beenden und Rücksprache mit Angehörigen, der betroffenen Institution oder der Polizei nehmen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG

