Zürich

Unbewilligte Gegendemonstration in Winterthur ZH

(Symbolbild)
(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei )

Linksautonome Kreise riefen dazu auf, die Kundgebung zu sabotieren. Rund 180 Personen wurden von der Polizei kontrolliert eingekesselt und weggewiesen.

Am Sonntag, 7. Mai 2023, fand auf dem Winterthurer Neumarkt eine bewilligte Kundgebung statt, diese verlief aus polizeilicher Sicht problemlos. Teilnehmende einer unbewilligten Gegendemonstration wurden von der Polizei kontrolliert und weggewiesen.

Für den Sonntag, 7. Mail 2023 wurde eine Kundgebung auf dem Winterthurer Neumarkt bewilligt. Bereits im Vorfeld riefen linksautonome Kreise dazu auf, diesen sogenannten «Freiluft Kongress» zu verhindern oder zu stören, was ein entsprechendes Polizeiaufgebot der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich nötig machte.

Kurz nach 12.00 Uhr versammelten sich 200-300 Personen auf dem Neumarkt. Gleichzeitig konnte eine kleinere Gruppe von mutmasslichen Gegendemonstrantinnen und Gegendemonstranten an der Museumstrasse kontrolliert werden. Hier kam diverses Demomaterial wie Brillen, Handschuhe und Vermummungsmaterial zum Vorschein.

Kurz darauf versammelte sich eine grössere Gruppe zu einer unbewilligten Gegendemonstration im Stadtgarten. Die Gruppe wurde eingekesselt und die 180 Personen wurden kontrolliert und weggewiesen. Kurz vor 16.30 Uhr konnte dieser Prozess abgeschlossen werden. Im Rahmen der Kontrolle konnte umfangreiches Demomaterial wie Transparente, Handschuhe, Vermummungsmaterial und Schutzbrillen aber auch mehrere Pfeffersprays sichergestellt werden.

Die Kundgebung auf dem Neumarkt verlief bis zur Stunde aus polizeilicher Sicht problemlos. Der Polizeieinsatz dauert noch an.

Bei diesem Einsatz handelt es sich um einen gemeinsamen Einsatz von Stadtpolizei Winterthur, der Kantonspolizei Zürich, der Transportpolizei, Schutz & Intervention Winterthur sowie vorsorglich dem Rettungsdienst Winterthur.

Quelle: Stadtpolizei Winterthur