Rund 30 Betrugsfälle und entsprechende Versuche hat die Kantonspolizei Wallis innerhalb einer Woche registriert. Der entstandene Schaden beläuft sich auf knapp 150'000 Franken. Die Polizei warnt insbesondere vor falschen Polizisten und Bankmitarbeitern.
Ob falscher Polizist, vermeintlicher Bankmitarbeiter oder eine andere Person, die sich als vertrauenswürdig ausgibt: Betrüger versuchen, Vertrauen aufzubauen, Druck zu erzeugen und ihre Opfer zu einer raschen Handlung zu bewegen.
In gewissen Fällen greifen sie auf das sogenannte «Spoofing» zurück. Mit dieser Technik kann auf dem Telefondisplay eine bekannte oder sogar offizielle Nummer angezeigt werden, obwohl der Anruf in Wirklichkeit von Betrügern stammt.
Da sich die Betrugsmethoden laufend weiterentwickeln, bleiben einige grundlegende Verhaltensregeln besonders wichtig:
- Geben Sie aufgrund eines Telefonanrufs niemals Geld, Wertgegenstände oder Bankkarten heraus und teilen Sie keine Codes.
- Die angezeigte Telefonnummer allein ist kein verlässlicher Beweis für die Identität des Anrufers.
- Im Zweifelsfall: Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie die betreffende Institution oder Person selbst unter einer bekannten und vertrauenswürdigen Telefonnummer zurück.
- Die Kantonspolizei Wallis richtet diese Botschaft nicht nur an mögliche Betroffene, sondern auch an deren persönliches Umfeld. Angehörige können einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie das Thema ansprechen und die Warnung weitergeben.
Bei einem Betrugsversuch oder verdächtigem Verhalten verständigen Sie umgehend die Polizei über die 117.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VS
