Der G7-Gipfel in Évian-les-Bains hat auch im Wallis umfangreiche Sicherheitsmassnahmen ausgelöst. Die Bilanz fällt aus Sicht der Behörden positiv aus: Die Lage blieb während des gesamten Einsatzes ruhig.
Der G7-Gipfel, der vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian-les-Bains stattfand, erforderte umfangreiche Sicherheitsmassnahmen auf beiden Seiten der schweizerisch-französischen Grenze.
Die Kantonspolizei Wallis leistete sowohl auf Kantonsgebiet als auch zur Unterstützung der Kantone Genf und Waadt einen Beitrag zu diesem Einsatz.
Im Wallis blieb die Lage ruhig. Weder besondere Zwischenfälle noch grössere Beeinträchtigungen an den Grenzen wurden verzeichnet.
Im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel setzte der Kanton Wallis in Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden sowie den Kantonen Waadt und Genf Sicherheitsmassnahmen an den Grenzen und auf seinem Gebiet um.
Ziel war es, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und den operativen Anforderungen dieses internationalen Anlasses gerecht zu werden.
Die Kantonspolizei Wallis beteiligte sich aktiv am Sicherheitsdispositiv rund um den Gipfel.
Vom 12. bis 18. Juni standen auf Walliser Kantonsgebiet rund 150 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Weitere rund 40 Mitarbeitende unterstützten die Kantonspolizeien Genf und Waadt.
Dieser ausserordentliche Einsatz beanspruchte zudem sämtliche Ressourcen der Kantonspolizei Wallis, sowohl auf operativer als auch auf logistischer Ebene.
Die Sicherheitsaufgaben im Wallis verliefen ruhig. Es wurden weder Ausschreitungen noch besondere Vorfälle im Zusammenhang mit dem Gipfel festgestellt.
Auch die verstärkten Grenzkontrollen führten zu keinen grösseren Beeinträchtigungen. Die Wartezeiten an den Grenzübergängen blieben begrenzt.
Laut Mitteilung verliefen sowohl die interkantonale Zusammenarbeit als auch der Austausch mit den französischen Sicherheitskräften reibungslos und effizient.
Die Behörden führen den erfolgreichen Verlauf des Einsatzes auf die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen sowie auf die breite Unterstützung und das Verständnis der Bevölkerung zurück.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VS

