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Wallisellen ZH – Mutmasslicher Raser verursacht schweren Unfall

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Auto liegt auf dem Dach auf einer nebligen Autobahn, ein weiteres Fahrzeug ist im Hintergrund zu sehen.
Ein schwerer Unfall auf der A1 bei Wallisellen (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Am frühen Donnerstagmorgen, 15. Oktober 2026, ist auf der A1 beim Autobahndreieck Zürich-Ost in Wallisellen ZH ein Auto verunfallt. Ein 36-jähriger Mann wurde schwer, ein 30-Jähriger leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen eines mutmasslichen Raserdelikts, die Autobahn Richtung Bern/Flughafen blieb mehrere Stunden gesperrt.

Kurz vor 3 Uhr fuhr ein Personenwagen auf der A1 bei Wallisellen Richtung Bern/Flughafen. Mutmasslich wegen stark überhöhter Geschwindigkeit prallte das Fahrzeug beim Autobahndreieck Zürich-Ost links der Fahrbahn in den Aufpralldämpfer. Es schlitterte über die Leitplanke, überschlug sich und kam nach mehr als 100 Metern auf dem Autodach liegend zum Stillstand.
Beim Unfall wurde ein 36-jähriger Mann schwer, ein 30-jähriger leicht verletzt. Sie mussten mit Rettungsfahrzeugen in Spitäler transportiert werden. Ein dritter Fahrzeuginsasse blieb unverletzt.
Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland untersucht. Ein mutmassliches Raserdelikt steht im Vordergrund der Ermittlungen. Unfallspezialisten der Kantonspolizei Zürich sicherten Spuren am Unfallort; das Unfallfahrzeug wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.
Wegen des Unfalls war die Fahrbahn blockiert und die Autobahn Richtung Bern/Flughafen musste bis ca. 6.20 Uhr gesperrt werden. Dies führte zu massiven Verkehrsbehinderungen im frühen Morgenverkehr.
Auf einer nebligen Autobahn sind Straßentrümmer verteilt, Verkehrsleitkegel und ein beleuchteter Lkw sichtbar.
Überblick Unfallort (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)
Beim Unfall entstand an der Autobahneinrichtung erheblicher Sachschaden, welcher durch den Unterhaltsdienst des kantonalen Tiefbauamts provisorisch instandgesetzt werden musste.
Zusammen mit der Kantonspolizei Zürich standen die Rettungsdienste Spital Uster sowie Schutz & Rettung Zürich, ein Notarzt des Spitals Bülach, das kantonale Tiefbaubauamt sowie die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland im Einsatz.

Zeugenaufruf:

Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrsstützpunkt Bülach, unter der Telefonnummer 058 648 63 90, in Verbindung zu setzen.

Quelle der Polizeinachricht: Kapo ZH

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