Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau - (Symbolbild))
Auf digitalen Kleinanzeigen-Portalen tummeln sich vermehrt Betrüger, die mit falschen Angeboten locken. Bei der Kantonspolizei Aargau gehen täglich Anzeigen ein, weshalb sie vor diesem Phänomen warnt.
Seien es die trendigen Kopfhörer, eine Playstation oder die
Marken-Handtasche – die digitalen KleinanzeigenVerkaufsplattformen sind voll von Angeboten. So sinnvoll
und praktisch diese digitalen Marktplätze auch sind, werden
sie leider zunehmend von Betrügern missbraucht.
Und so
kommt es laufend vor, dass das Geld zwar überwiesen ist,
das angepriesene Gebraucht-Smartphone jedoch nie
geliefert wird. Allein seit anfangs Jahr verzeichnet die
Kantonspolizei Aargau Dutzende von entsprechenden
Strafanzeigen.
Bei jeder Anzeige nimmt die Polizei Ermittlungen auf.
Gerade wenn Betrüger mit Schweizer Wohnsitz auf hiesigen
Portalen inserieren, hat die Polizei immer wieder Erfolg. Bei
den ermittelten Tätern handelt es sich oft um
Privatpersonen, die etwa aus Geldnot betrügerische
Annoncen schalten und das Risiko, erwischt zu werden, in
Kauf nehmen.
Praktisch bei null liegen hingegen die
Erfolgschancen, wenn die unbekannte Täterschaft bei
ausländischen Social Media-Verkaufsplattformen FakeProfile verwendet.
Von Betrug betroffen ist übrigens nicht nur, wer etwas
kaufen will. Auch Anbieterinnen und Anbieter können böse
Überraschungen erleben. Bei dieser Masche spielen
Kriminelle ihr Interesse vor und drängen Anbieter darauf,
irgendwelche Frachtkosten oder Zollgebühren
vorzuschiessen.
Quelle: Kapo AG

