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Zürich

Winterthur ZH - Schützenstrasse - Brand zerstört Kindergarten

Kindergarten in Winterthur von Flammen zerstört.
Kindergarten in Winterthur von Flammen zerstört. (Bildquelle: Kapo ZH)

Beim Brand eines Kindergartens ist am frühen Dienstagmorgen (20.12.2022) in Winterthur hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 5 Uhr meldete ein Passant der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass aus einem Gebäude an der Schützenstrasse massiv Rauch aufsteige. Beim Eintreffen der sofort alarmierten Feuerwehr drangen Flammen aus der Liegenschaft, welche sich auf das gesamte Haus ausbreiteten. Das mehrere hundert Jahre alte Gebäude drohte wegen des Feuers einzustürzen, was die Löscharbeiten schwierig gestaltete. Die Feuerwehr musste schwere Baumaschinen einsetzen, um das Dach des Gebäudes abzutragen. Während den mehrstündigen Löscharbeiten standen rund 100 Feuerwehrleute im Dauereinsatz. Durch den Brand entstand Sachschaden, der eine Million Franken übersteigen dürfte. Das Kindergartengebäude ist nicht mehr benutzbar. Verletzt wurde niemand. Wegen der Löscharbeiten waren einige Strassenbereiche für mehrere Stunden gesperrt. Aus Sicherheitsgründen musste eine Gasleitung zum Brandobjekt unterbrochen werden.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine Alertswiss-Warnmeldung abgesetzt und die Bevölkerung der umliegenden Quartiere angewiesen, Türen und Fenster zu schliessen. Die Warnung konnte kurz nach 13.30 Uhr aufgehoben werden.

Die Ursache des Feuers ist zurzeit noch unbekannt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

Gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich standen die Berufsfeuerwehr sowie freiwillige Feuerwehr und der Zivilschutz von Schutz & Intervention Winterthur, die Stadtpolizei Winterthur, die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, das Statthalteramt Winterthur, vorsorglich der Rettungsdienst des Kantonsspitals Winterthur, die Stadtwerke Winterthur, Vertreter mehrerer Amtsstellen der Stadt Winterthur sowie ein Bauingenieur und eine private Bauunternehmung im Einsatz.

Quelle: Kapo ZH