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ZKB-Erpressung – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

10.04.2026 | 12:28

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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ZKB-Erpressung – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

(Symbolbild) (Bildquelle: Adobe Stock - MIND AND I)

Ende März 2026 hat die Zürcher Staatsanwaltschaft Anklage gegen drei Männer erhoben, die die Zürcher Kantonalbank mit einer Bitcoin-Forderung erpresst haben sollen.

Im September 2024 wurde die Zürcher Kantonalbank (ZKB) von einer vorerst unbekannten Täterschaft erpresst. Diese drohte mit der Veröffentlichung von Kundendaten, sofern die Bank ihr nicht innert einer vorgegebenen Frist Bitcoin im Wert von rund 3 Millionen Franken überweist.
Die intensiven Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft II führten wenige Tage später zur Festnahme von mehreren tatverdächtigen Schweizern im Alter zwischen 21 und 22 Jahren. Zu einer Übergabe der geforderten Bitcoin an die Täterschaft kam es nicht.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ihre Untersuchung abgeschlossen und Ende März 2026 beim Bezirksgericht Uster gegen drei Beschuldigte Anklage erhoben. Ihnen werden versuchte Erpressung, mehrfache Verletzung des Berufsgeheimnisses sowie weitere Delikte zur Last gelegt.
Die Staatsanwaltschaft hat Freiheitsstrafen zwischen 13 und 30 Monaten beantragt. Bis zu einem rechtskräftigen Verfahrensabschluss gilt die Unschuldsvermutung.
Mit der Anklageerhebung sind sowohl die Verfahrens- als auch die Kommunikationshoheit an das zuständige Gericht übergegangen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo ZH

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