Header Logo

Polizei

ticker

Aargau
Appenzell-Innerrhoden
Appenzell-Ausserrhoden
Basel-Landschaft
Basel-Stadt
Bern
Fribourg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St.Gallen
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zug
Zürich
Fürstentum Liechtenstein
Automundo BannerAutomundo Banner
Canton Icon

ZKB-Erpressung – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Redaktion Polizeiticker Schweiz

Nächster ❯

ZKB-Erpressung – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

(Symbolbild) (Bildquelle: Adobe Stock - MIND AND I)

Ende März 2026 hat die Zürcher Staatsanwaltschaft Anklage gegen drei Männer erhoben, die die Zürcher Kantonalbank mit einer Bitcoin-Forderung erpresst haben sollen.

Im September 2024 wurde die Zürcher Kantonalbank (ZKB) von einer vorerst unbekannten Täterschaft erpresst. Diese drohte mit der Veröffentlichung von Kundendaten, sofern die Bank ihr nicht innert einer vorgegebenen Frist Bitcoin im Wert von rund 3 Millionen Franken überweist.
Die intensiven Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft II führten wenige Tage später zur Festnahme von mehreren tatverdächtigen Schweizern im Alter zwischen 21 und 22 Jahren. Zu einer Übergabe der geforderten Bitcoin an die Täterschaft kam es nicht.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ihre Untersuchung abgeschlossen und Ende März 2026 beim Bezirksgericht Uster gegen drei Beschuldigte Anklage erhoben. Ihnen werden versuchte Erpressung, mehrfache Verletzung des Berufsgeheimnisses sowie weitere Delikte zur Last gelegt.
Die Staatsanwaltschaft hat Freiheitsstrafen zwischen 13 und 30 Monaten beantragt. Bis zu einem rechtskräftigen Verfahrensabschluss gilt die Unschuldsvermutung.
Mit der Anklageerhebung sind sowohl die Verfahrens- als auch die Kommunikationshoheit an das zuständige Gericht übergegangen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo ZH

Kategorien:

Zürich
Aktuell

Nächster ❯

Falsch Parker Ad Banner
zuerich