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Zug – Polizei warnt vor gefälschten QR-Codes an Parkuhren

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Parkautomat wird von einer Person mit Handschuhen bedient, die einen QR-Code abtastet. Der Automat zeigt diverse Zahlungsmethoden.
Gefälschte QR-Codes an Parkautomaten in Zug entdeckt: Polizei warnt vor Betrugsmasche (Bildquelle: Polizei Zug)

An mehreren Parkuhren in der Stadt Zug sind gefälschte QR-Codes entdeckt worden. Wer diese scannt, gelangt auf betrügerische Internetseiten und riskiert den Missbrauch seiner Zahlungsdaten. Die Zuger Polizei warnt vor der Betrugsmasche.

Am Sonntagmorgen (19. Juli 2026) ist bei der Zuger Polizei die Meldung über einen gefälschten QR-Code an einer Parkuhr an der Allmendstrasse in der Stadt Zug eingegangen.
Die Einsatzkräfte der Zuger Polizei führten daraufhin umgehend Kontrollgänge durch und stellten an diversen weiteren Standorten in der Stadt Zug ebenfalls gefälschte QR-Codes neben dem Münzeinwurf fest. Die gefälschten Aufkleber wurden entfernt.
Ziel der Täterschaft ist es, Fahrzeuglenkende auf täuschend echt gestaltete Internetseiten zu leiten, auf denen sie ihre Zahlungsdaten eingeben sollen. Diese Daten können anschliessend für missbräuchliche Transaktionen verwendet werden.
Die Zuger Polizei wird Parkuhren auch künftig im Rahmen ihrer regelmässigen Kontrollgänge auf verdächtige QR-Codes überprüfen und diese entfernen. Dennoch ist beim Bezahlen an Parkuhren besondere Aufmerksamkeit geboten.

So lässt sich ein QR-Code-Betrug verhindern:

Wenn möglich die offizielle App des Parkplatzanbieters oder die Bezahlfunktion direkt am Parkautomaten (Bargeld, Kreditkarte etc.) nutzen. QR-Codes vor dem Scannen kontrollieren. Wirkt ein QR-Code überklebt, beschädigt oder nachträglich angebracht, sollte er nicht verwendet werden. Nach dem Scannen die Internetadresse überprüfen. Diese sollte zur offiziellen Webseite oder App des jeweiligen Parkplatzanbieters führen. Zahlungs- oder Kreditkartendaten nur auf vertrauenswürdigen Webseiten eingeben.

Was ist bei einem Verdacht zu tun?

Wer den Verdacht hat, einen manipulierten QR-Code gescannt oder Zahlungsdaten auf einer betrügerischen Webseite eingegeben zu haben, sollte umgehend die Bank oder den Kreditkartenanbieter kontaktieren und die betroffene Karte sperren lassen. Zudem empfiehlt sich eine Meldung bei der Polizei.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Zug

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