Ried-Brig VS - Simplonpass nach Lawinenniedergang gesperrt!
Am Sonntag, 31. Januar 2021 löste sich auf der Simplonstrasse oberhalb von Ried-Brig eine Lawine. Dabei sind keine Fahrzeuge verschüttet worden.
Am Sonntag, 31. Januar 2021 löste sich auf der Simplonstrasse oberhalb von Ried-Brig eine Lawine. Dabei sind keine Fahrzeuge verschüttet worden.
Gestern Samstag, 30. Januar 2021, wurden im Averstal (GR) zwei Personen auf einem Wanderweg von einer Lawine verschüttet. Deren Hunde, die nicht von den Schneemassen begraben worden waren, machten durch lautes Bellen auf sich aufmerksam. Eine Gruppe von Schneeschuhläufern bemerkte dies und machte sich auf den Weg zum Lawinenkegel. Dort konnten sie die beiden Verschütteten lokalisieren, ausgraben und die Rega alarmieren. Diese flog die beiden Personen anschliessend mit leichten Verletzungen ins Spital.
Aufgrund des starken Schneefalls stieg die Gefahr von Lawinenniedergängen in Netstal stark an. Die Situation hat sich nun beruhigt.
Die Furkastrasse, welche Aufgrund der Lawinengefahr gesperrt werden musste, ist wieder befahrbar.
Am Samstag, 30.01.2021, begrub ein Schneebrett die Gleise in Sedrun.
Die grossen Schneemassen und Niederschläge sorgen für Gefahren auf den Strassen im Kanton Uri. Betroffen war auch die Strecke Seedorf - Bauen.
Die Strassensperre infolge Lawinengefahr wurde aufgehoben.
Auf der Klöntalerstrasse zwischen Seerüti und Vorauen (Seestrecke) muss weiterhin mit Niedergang von Lawinen gerechnet werden.
Am Donnerstag, 28.01.2021, musste die Strecke zwischen Seedorf und Bauen gesperrt werden.
Die Strecke Beckenried - Flüelen/Altdorf auf der Autobahn A2 bleibt weiterhin gesperrt.
Die am 28.01.2021 gesperrte Klausenstrasse wird heute um 10 Uhr wieder geöffnet.
Die Strecke Gurtnellen - Wassen musste am Donnerstag gesperrt werden. Heute ab 09:30 Uhr ist die Strasse wieder befahrbar.
Die Wetterlage in Uri hat sich zurzeit beruhigt. Die anhaltenden Regenfälle führten schweizweit zu einer Zunahme an Hochwasser-Meldungen. In Uri ist die Lage diesbezüglich derzeit unter Kontrolle. Im Verlauf des heutigen Nachmittags ist jedoch erneut mit zunehmenden Niederschlägen zu rechnen.
Im Kanton Wallis hat es in den letzten Tagen stark geschneit und über das Wochenende wird mit weiteren Schneefällen gerechnet.
Die Lage hat sich im Raum Netstal Wiggis nicht beruhigt. Die starken Niederschläge sowie der Wind in der Höhe lassen keine Entwarnung zu.
Die anhaltenden Niederschläge sorgen im ganzen Kanton weiterhin für Lawinengefahr. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF stuft diese im ganzen Kantonsgebiet mit der Gefahrenstufe 4 (gross) ein. Es wurden weitere Lawinenniedergänge verzeichnet, welche jedoch keine Auswirkungen auf Personen, Gebäude und Strassen hatten.
Am Freitag, dem 29.01.2021, ordnete der Kanton Wallis die Evakuirung der roten und blauen Lawinengefahrenzonen am Plateau de L’A Neuvaz à La Fouly.
Im Kanton Wallis hat es in den letzten Tagen stark geschneit und über das Wochenende wird mit weiteren Schneefällen gerechnet. Die Lage im gesamten Kanton bleibt weiterhin ernst und der Aufruf zur Vorsicht wird aufrechtherhalten. Die Lawinengefahr bleibt gross. Die Bevölkerung wird aufgefordert, ihre Bewegungen im Freien einzuschränken, die Signalisierungen zu beachten und sich von Lawinenzonen fernzuhalten.
Die starken Schneefälle und der intensive Regen verursachen viele Einsätze der Rettungsdienste.
Die Bristenstrasse zwischen Amsteg und dem Dorf Bristen war seit gestern 19.00 Uhr gesperrt. Die Strecke ist nun wieder befahrbar.